Pöltl war mit der Offensivleistung nicht ganz zufrieden

Toronto nur einen Sieg vom Aufstieg im NBA-Play-off entfernt

Donnerstag, 26. April 2018 | 07:38 Uhr

Die Toronto Raptors sind nur mehr einen Sieg vom Aufstieg in die zweite Play-off-Runde der National Basketball Association (NBA) entfernt. Sie bezwangen in der Nacht auf Donnerstag die Washington Wizards im Air Canada Centre 108:98 und gingen in der “best of seven”-Serie mit 3:2 in Führung. Das möglicherweise entscheidende sechste Spiel geht in der Nacht auf Samstag in der US-Hauptstadt in Szene.

Die Raptors sicherten sich den Sieg dank eines starken Schlussviertels, in dem sie groß aufspielten (29:20). Zuvor hatten die heimstarken Kanadier (nur sieben Niederlagen in mittlerweile 44 Saisonspielen vor eigenem Publikum) nervös gewirkt. Topscorer war einmal mehr DeMar DeRozan (32 Punkte), Kyle Lowry (17/10 Assists) und Jonas Valanciunas (14/13 Rebounds) verzeichneten Double-Doubles.

Jakob Pöltl markierte neun Punkte, drei Rebounds und zwei Assists in 15:43 Minuten auf dem Parkett. “Ich finde, wir haben nicht schlecht gespielt, aber so richtig sind wir offensiv nicht in den Flow gekommen. Und hinten hatten wir mit der Schnelligkeit von John Wall (26 Punkte) und am Rebound Probleme”, resümierte der Wiener. Die Schlussphase bezeichnete er als “unglaublich”. Vor allem Delon Wright und Jonas Valanciunas hätten “sensationell verteidigt”.

Mit einer weiteren Topleistung hat LeBron James die Cleveland Cavaliers zu einem 98:95-Heimsieg gegen die Indiana Pacers und ebenfalls zum 3:2 in der Serie geführt. Der “King” erzielte 44 Punkte, holte zehn Rebounds und verteilte acht Assists. Zudem “gehörte” ihm mit einem verwandelten Dreier der “Game-Winner”, nachdem der Star nur Sekunden zuvor die Führung des Gegners durch Victor Oladipo spektakulär per Block verhindert hatte.

Den Sack zugemacht haben erwartungsgemäß die Houston Rockets. Der Titelfavorit bezwang vor eigenem Publikum die Minnesota Timberwolves 122:104 und stieg mit 4:1 als drittes Team im Westen ins Conference-Semifinale auf. Zur Pause waren die Texaner noch 55:59 zurückgelegen, um dann groß aufzudrehen. Clint Capela (26 Punkte/15 Rebounds) schrieb ebenso wie James Harden (24/12 Assists) doppelt zweistellig an.

Oklahoma City Thunder erzwang durch einen 107:99-“Comeback-Sieg” gegen Utah Jazz ein sechstes Spiel. Hauptverantwortlich dafür zeichnete Russell Westbrook mit 45 Punkten, 15 Rebounds und sieben Assists. Die Gastgeber waren im dritten Viertel bereits 25 Punkte (46:71) in Rückstand geraten, schafften aber noch vor dem finalen zwölfminütigen Abschnitt den Ausgleich zum 78:78.

Von: apa

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