Coach Gregoritsch will auch gegen Russland jubeln

U21-Coach Gregoritsch warnte vor Russlands Tempofußball

Montag, 05. September 2016 | 15:39 Uhr

Nach dem erfolgreich absolvierten Gastspiel in Finnland bestreitet Österreichs U21-Fußball-Nationalteam am Dienstag (16 Uhr ORF Sport +) in Moskau Teil zwei des Auswärtsdoppels. Gegen die in der EM-Qualifikation bereits chancenlosen Russen gilt es, möglichst den Anschluss an Tabellenführer Deutschland zu wahren. Doch Coach Werner Gregoritsch warnte vor bisher “unter Wert geschlagenen” Russen.

Sieben Spiele – sechs Siege: Österreichs U21 ist auf einem guten Wege, sich erstmals für die U21-EM zu qualifizieren. Als derzeit Gruppenzweiter würde man sich im Play-off um einen Startplatz beim prestigeträchtigen Junioren-Turnier matchen. Für den kommenden Gegner Russland lief die Quali hingegen katastrophal: Mit sieben Punkten liegt die “Sbornaja” nur auf Rang fünf.

Die Rollen scheinen auf den ersten Blick klar verteilt. Doch beim zwar verdienten, aber späten 1:0-Sieg am vergangenen Freitag in Finnland konnte die verjüngte Mannschaft ohne die zum A-Team hochgezogenen Michael Gregoritsch, Louis Schaub oder Alessandro Schöpf nicht vollends überzeugen. Zudem warnte Trainer Gregoritsch vor dem kommenden Gegner: “Russland wurde unter Wert geschlagen. Sie spielen schnörkellosen Tempofußball und sind sehr robust und zweikampfstark.”

Im Hinspiel in St. Pölten hatte die ÖFB-Auswahl bei einem 4:3-Torfestival knapp die Oberhand behalten. “Das war ein Schlüsselspiel”, befand Gregoritsch, der die Erfolgs-Ingredienzien gegen die Osteuropäer kennen will: “Wir wollen mit Leidenschaft, Herz und Intelligenz auftreten, dann können wir drei Punkte holen.”

Beim ÖFB zeigte man sich am Montag vor dem abendlichen Abschlusstraining zuversichtlich, dass die zuletzt angeschlagenen Stützen Philipp Lienhart und Philipp Mwene in der Arena Chimki bei Moskau wieder verteidigen werden können. Mit einem Sieg läge Österreich zwei Runden vor Schluss zumindest sechs Punkte vor den drittplatzierten Finnen – aufgrund des positiven direkten Duells wäre der Gregoritsch-Elf der zweite Gruppenplatz nicht mehr zu nehmen.

Von: apa

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