UEFA-Boss Ceferin sieht Fußball-Gemeinschaft enger zusammengerückt

UEFA-Boss Ceferin sieht gelernte Lektion im Corona-Jahr

Freitag, 25. Dezember 2020 | 09:59 Uhr

Nach Meinung von UEFA-Chef Aleksander Ceferin hat die internationale Fußball-Gemeinschaft im Corona-Jahr 2020 ihre Lektion gelernt und ist trotz aller Probleme enger zusammengerückt. Dazu habe die Zusammenarbeit im Geist von Kompromissen und Verständnis füreinander beigetragen, “als Team zu agieren und für die gleichen Ziele zu streiten”, schrieb der Präsident der Europäischen Fußball-Union am Donnerstag in einem Jahresrückblick bei uefa.com.

Wenn die europäische Fußballgemeinschaft auch künftig so entschlossen und vereint auftrete, könne sie “jedes Hindernis überwinden.” In den vergangenen neun Monaten habe man “eine Serie ernsthafter Hindernisse” bewältigt, würdigte Ceferin – und nannte Beispiele: Die Neuausrichtung des gesamten UEFA-Terminkalenders für 2020/21, Reform und Abschluss von vier Wettbewerben allein im August, die sichere Rückkehr von Fans beim Super-Cup-Finale in Budapest und die Verschiebung der EM 2020 um zwölf Monate. Diese Maßnahme habe erst ermöglicht, betonte Ceferin, dass die Saison in den meisten europäischen Ligen in diesem Sommer noch zu Ende gespielt werden konnte.

Von: APA/dpa

Kommentare

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2 Kommentare auf "UEFA-Boss Ceferin sieht gelernte Lektion im Corona-Jahr"


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Ars Vivendi
1 Monat 1 Tag

Herr Ceferin, Sie vertreten den 💶💰 Fußball und deren Interessenlagen sind nahezu identisch. Wie sonst könnten die Profiligen ohne Zuschauer ihren “Betrieb” aufrecht erhalten ? Wie es hingegen im semiprofessionellen und reinen Amateurfußball aussieht, davon haben Sie keine Ahnung !! Denn deren meist regionalen Sponsoren kämpfen um Ihre eigenen Betriebe. Wo künftig der Fußballnachwuchs ausgebildet werden soll, weiß kein Mensch, denn das “Sterben” der reinen Fußballvereine an der Basis ist nur noch eine Frage der Zeit.

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Wenn es nach mir ginge dann sollten Profifussballer nicht mehr als 100.000 Euro samt Sponsorverträge verdienen. Denn Fussball ist nicht Systemrelevant

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