Das Budapester Puskas-Stadion soll Austragungsstätte sein

UEFA mit Ungarns Regierung wegen Supercup in Kontakt

Dienstag, 01. September 2020 | 10:13 Uhr

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hofft weiter auf die Austragung des Supercups zwischen Champions-League-Sieger FC Bayern München und Europa-League-Gewinner FC Sevilla am 24. September in Budapest. Weil Ungarn wegen wieder steigender Corona-Infektionszahlen am Dienstag seine Grenzen für Ausländer dicht gemacht hat, steht die UEFA aber vor einigen Problemen.

Ausländer dürfen ab dem 1. September nur mit einem triftigen Grund einreisen. Ob Fußball dazu gehört, ist fraglich. “Die UEFA arbeitet eng mit dem ungarischen Fußballverband und seiner Regierung zusammen, um Maßnahmen zu ergreifen, die die Gesundheit aller Zuschauer und Teilnehmer des Spiels gewährleisten. Die Einreisebestimmungen nach Ungarn für verschiedene Zielgruppen (Spieler, Offizielle, Partner, Personal, Medien, Fans) sind ebenfalls Teil dieser Diskussionen”, teilte die UEFA am Dienstag auf Nachfrage mit. Die UEFA werde keine Risiken für die Sicherheit der Menschen eingehen, hieß es.

Ursprünglich sollte der Supercup in Porto stattfinden, war wegen steigender Coronavirus-Zahlen dann aber nach Budapest verlegt worden. Eigentlich plant die UEFA, in der Puskas Arana mehrere Tausend Fans zuzulassen. Bis zu 30 Prozent der rund 67.000 Plätze sollen gefüllt werden, was etwa 20.000 Zuschauern entspricht.

Von: APA/dpa

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