Wembley steht offenbar als Finalstadion zur Diskussion

UEFA überlegt laut Medienbericht mögliche Final-Verlegung

Freitag, 18. Juni 2021 | 11:34 Uhr

Die Europäische Fußball-Union erhöht offenbar den Druck auf die englischen Behörden, Corona-Ausnahmeregelungen für die EM-Spiele im Londoner Wembley-Stadion zu beschließen. Einen Bericht der britischen “Times”, wonach sogar die Verlegung der Halbfinali und des Endspiels nach Budapest diskutiert werden könnte, kommentierte die UEFA zurückhaltend, aber auch so: “Es gibt immer einen Notfallplan, aber wir sind zuversichtlich, dass die Finalwoche in London ausgerichtet wird.”

In Wembley sind in der kommenden Woche zwei Achtelfinalspiele (26. und 29. Juni) angesetzt, ehe dort am 6. und 7. Juli beide Halbfinalspiele und am 11. Juli das Endspiel steigen sollen. Für die K.o.-Runde sollen bis zu 45.000 Zuschauer zugelassen werden, was 50 Prozent der Gesamtkapazität des Stadions entspricht.

Die “Times” berichtet, in den Verhandlungen gehe es insbesondere um die VIP-Gäste, für die nicht dieselben, strikten Corona-Regeln bei der Einreise gelten sollen wie für normale Rückkehrer oder Einreisende. In Großbritannien breitet sich derzeit die in Indien entdeckte Delta-Variante des Coronavirus rapide aus und treibt trotz hoher Impfquote die Zahl der Neuinfektionen deutlich in die Höhe. Bereits geplante weitere Lockerungen wurden aufgeschoben, bei der Einreise aus fast allen Ländern ist eine Quarantäne Pflicht.

“Im Moment sind wir in Gesprächen mit den lokalen Behörden, um zu versuchen, den Fans der teilnehmenden Mannschaften die Teilnahme an den Spielen zu ermöglichen”, teilte die UEFA mit und schrieb von “strikten” Test- und Coronablasen-Konzepten. “Wir verstehen den Druck, dem die Regierung ausgesetzt ist, und hoffen auf einen zufriedenstellenden Abschluss unserer Diskussionen.” Die britische Regierung wollte die Berichte zunächst nicht kommentieren.

Von: APA/dpa

Kommentare

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5 Kommentare auf "UEFA überlegt laut Medienbericht mögliche Final-Verlegung"


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Kinig
1 Monat 12 Tage

Wenn die britische Regierung bei ihrem Plan bleibt, die landesweiten Coronaeinschränkungen für ihre BürgerInnen bis 19.7 !! aufrecht zu erhalten, haben Spiele vor so vielen (45.000) Zuschauern KEINE BERECHTIGUNG !! und es gibt auch keine RECHTFERTIGUNG !! Aber als Alternative ausgerechnet Budapest als Plan B zu haben, zeigt deutlich, wessen Geistes Kinder Herr Ceferin und seine KollegenInnen bei der UEFA sind. Es geht um GELD, nein um VIEL GELD !!! Und da würde man sich sogar “Verbessern” 💶💰. Erlaubt doch der waschechte Europäer Viktor Orban sogar ein ausverkauften Stadion mit 65.000 !!! 😡😡😡 Zuschauern.

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
1 Monat 12 Tage

Hallo @Fussballinteressierte,

bei dem Alternativvorschlag “Budapest” bleibt einem schon kurz die Luft weg und unwillkürlich denkt man an den 1.April.

Warum nicht Sansibar? In Tansania betet man die Viren weg und da meistens vor dem Anpfiff eh niedergekniet wird..

Ernstgemeinter Vorschlag wäre Kopenhagen, das dortige Publikum hätte es als Fairnesspreis verdient. Wenigstens ein Halbfinale sollten sie bekommen

Auf Wiedersehen in Südtirol

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
1 Monat 12 Tage

Wieso nicht Nordkorea, angeblich gibts dort kein Covid.

Ansonsten bei den Scheichs nachfragen die haben Geld und würden das Finale sicher gerne kauf…eh…ausrichten.
Nur blöd dass die gerade von der Stadt München wegen der Wüsten…ehm…Wiesn (Oktoberfest in Dubai) verklagt werden 😜

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
1 Monat 12 Tage

Ja super. Ich wollte schon immer eine britische VIP-Mutante haben 🤪.

primetime
primetime
Universalgelehrter
1 Monat 12 Tage

Hoffentlich wird nichts verschoben – football coming home!

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