Die Amerikanerinnen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht

US-Frauen ungefährdet zum sechsten Basketball-Gold in Serie

Samstag, 20. August 2016 | 22:43 Uhr

Die US-Basketballerinnen haben am Samstag die sechste Goldmedaille in Folge bei Olympischen Spielen perfekt gemacht. Im Finale blieben die Vereinigten Staaten gegen Spanien unangetastet und gewannen 101:72. Für die spanischen Basketballerinnen war es ebenso die erste Medaille bei Olympia wie für die Serbinnen, die Frankreich im Spiel um Platz drei mit 70:63 bezwangen.

Ein Viertel lang durften die Spanierinnen in der Neuauflage des WM-Finales 2014 auf eine Sensation hoffen. Nach acht Minuten führten sie in ihrem ersten Olympia-Finale 17:14. Mit einem Zwischenspurt in den letzten zwei Minuten vor dem ersten Seitenwechsel und zu Beginn des zweiten Viertels zogen die US-Amerikanerinnen aber auf 24:17 davon. Danach geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr. Beste Werferinnen für die USA waren Diana Taurasi und Lindsay Whalen mit jeweils 17 Punkten, bei den Spanierinnen kam Alba Torrens auf 18 Zähler.

Im Frauen-Basketball sind die USA noch überlegener als die als “Dream Team” bezeichnete Mannschaft der Männer. Auch in Rio dominierten sie die Konkurrenz, gewannen ihre Partien im Schnitt mit mehr als 37 Punkten Vorsprung. Seit Barcelona 1992 und einer Halbfinal-Niederlage gegen die damalige Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) haben die US-Amerikanerinnen bei Olympia keine Partie mehr verloren. Insgesamt war es die achte Goldmedaille beim elften Turnier, 1980 in Moskau waren die US-Damen nicht am Start.

Im Handball ist Russland erstmals Olympiasieger der Frauen. Das Team von Trainer Jewgeni Trefilow gewann am Samstag in Rio de Janeiro das Finale gegen Frankreich mit 22:19 (10:7) und löste damit den zweifachen Olympiasieger Norwegen ab. Die Sowjetunion hatte 1976 und 1980 Olympia-Gold gewonnen.

Vor rund 11.000 Zuschauern in der Future Arena übernahmen die Russinnen nach dem 3:3 (13.) die Führung und gaben diese außer beim 14:14 (46.) nicht mehr ab. Anna Vjachirewa warf fünf Tore für Russland, Allison Pineau und Siraba Dembele trafen jeweils fünfmal für Frankreich.

Die entthronten Norwegerinnen hatten das Halbfinale gegen Russland mit 38:39 nach Verlängerung verloren, trösteten sich aber immerhin mit einem 36:26 (19:13) gegen die Niederlande im Spiel um Bronze.

Von: APA/dpa/ag.

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