Xavi will wieder zurück nach Barcelona

Verwirrung um Xavi – FC Barcelona dementiert Wechsel

Freitag, 05. November 2021 | 14:50 Uhr

Die Kunde von der bevorstehenden Rückkehr von Xavi zum FC Barcelona hat beim katalanischen Großclub für Ärger gesorgt. Der katarische Club Al-Sadd gab am Freitag bekannt, dass der 41-Jährige den Vertrag aufgelöst habe und der Club dem Wechsel nach Barcelona damit zugestimmt habe. Demnach habe es eine Übereinkunft mit den Spaniern gegeben. Um Xavi den Ausstieg aus seinem laufenden Vertrag bei Al-Sadd zu ermöglichen, muss Barcelona gemäß Berichten fünf Millionen Euro bezahlen.

Die Katalanen dementierten aber kurz darauf eine Einigung. Laut der in der Stadt ansässigen Zeitung “Sport” will der stark verschuldete Club die Ablösesumme nicht zahlen. Die Verhandlungen würden laufen. Eine Delegation des FC Barcelona unter Leitung von Vizepräsident Rafael Yuste war nach Katar gereist, um über den Wechsel Xavis zu verhandeln.

Al-Saad hatte bekanntgegeben, dass Xavi den Club vor einigen Tagen informiert habe, dass er “aufgrund der kritischen Phase, die sein Heimatverein durchläuft” nach Barcelona zurückkehren wolle. Man stehe dem nicht im Weg. Den spanischen Traditionsclub plagt derzeit eine sportliche Krise. Seit dem Abgang von Superstar Lionel Messi läuft es nicht mehr, in der Meisterschaft sind die Blaugrana nur Neunter. Der Abstand auf den Tabellenersten Real Sociedad beträgt neun Punkte. Am Samstag gastiert Barcelona bei Celta. Yusuf Demir steht im Kader, darf sich aber nur kleine Chancen auf einen Einsatz ausrechnen.

Xavi, der zweifache Europameister (2008, 2012) und Weltmeister von 2010, soll bei Barça die Nachfolge des Niederländers Ronald Koeman antreten, der vor gut einer Woche entlassen worden war. Seither betreut der bisherigen Trainer der B-Elf, Sergi Barjuan, die Profis interimistisch. Xavi hatte zwischen 1998 und 2015 für Barcelona gespielt und mit dem Club vier Mal die Champions League gewonnen. Er habe große Lust, “nach Hause zurückzukehren”, sagte der frühere Mittelfeldstar vor kurzem.

Von: APA/Reuters

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