Angel Maria Villar will nicht mehr UEFA-Chef werden

Villar zog Kandidatur für UEFA-Präsidentenamt zurück

Donnerstag, 08. September 2016 | 09:30 Uhr

Aus dem Dreikampf um die Nachfolge des suspendierten Franzosen Michel Platini für das Amt des Präsidenten der Europäischen Fußball-Union (UEFA) ist ein Duell geworden. Der Spanier Angel Maria Villar zog am Dienstagabend seine Kandidatur zurück. Damit stehen beim UEFA-Kongress am 14. September in Athen nur noch der Niederländer Michael van Praag und Aleksander Ceferin aus Slowenien zur Wahl.

UEFA- und FIFA-Vizepräsident Villar begründete seinen Schritt damit, dass er sich stattdessen lieber auf seine Wiederwahl als Präsident des spanischen Verbandes (RFEF) konzentrieren wolle. Der 66-Jährige steht seit 1988 an der RFEF-Spitze.

“Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, meine Kandidatur zurückzuziehen. Zahlreiche spanische Fußball-Funktionäre sind an mich herangetreten, damit ich meine Arbeit für den Fußball in meinem Heimatland fortsetze, indem ich erneut für das Präsidentenamt des spanischen Verbandes kandidiere, dem ich den Großteil meines Lebens gewidmet habe”, wird Villar in einer Erklärung auf der RFEF-Website zitiert.

Bei dieser Entscheidung wird aber wohl auch eine Rolle gespielt haben, dass Ceferin als klarer Favorit in die Wahl am Mittwoch in einer Woche geht. Der 48-jährige Präsident des slowenischen Fußballverbandes wird nicht nur von kleineren Verbänden aus Nord- und Osteuropa unterstützt, sondern auch von Deutschland, Frankreich und Russland.

Von: APA/ag.

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