Frühes Out in Kitzbühel für Vorjahresfinalist Filip Misolic

Vorjahresfinalist Misolic in Kitzbühel in erster Runde out

Montag, 31. Juli 2023 | 16:58 Uhr

Von: apa

Vorjahresfinalist Filip Misolic ist am Montag in Runde eins des Kitzbüheler ATP-Tennisturniers ausgeschieden. Der Steirer unterlag dem argentinischen Qualifikanten Guido Andreozzi 7:5,4:6,2:6. Am womöglich vom Regen beeinträchtigen Dienstag treten Dennis Novak gegen Thiago Seyboth Wild (BRA/2. Match nach 11.00 Uhr) und Dominic Thiem gegen Facundo Bagnis (ARG/19.30 Uhr, jeweils live ServusTV) an, Sebastian Ofner steht fix im Mittwoch-Achtelfinale.

Misolic musste im ersten Satz nach einem Break zum 3:1 postwendend das Rebreak hinnehmen, nutzte dann aber bei 6:5 den dritten dreier Satzbälle. Bis Mitte von Durchgang zwei lief es weiter nach Plan, mit dem Aufschlagverlust zum 3:4 kippte die Partie aber. Andreozzi, 240. der Weltrangliste, servierte aus und blieb fortan am Drücker. Mit Breaks zum 2:1 und 4:1 ebnete sich der 31-jährige “Gaucho” gegen den um zehn Jahre jüngeren Lokalmatador den Weg zum Auftaktsieg und bekommt es nun am Mittwoch mit seinem topgesetzten Landsmann Tomas Martin Etcheverry zu tun.

“Das größte Problem waren meine Fehler”, resümierte Misolic. “Er hat dann auch besser angefangen zu spielen. Im dritten Satz habe ich nicht wirklich eine Chance gehabt.” Nervös sei er nicht mehr gewesen als im Vorjahr, auch das Verteidigen der Punkte habe ihn nicht belastet. Die habe er sich heuer teilweise auch schon woanders geholt. Kitz freilich ist zumindest bis auf weiteres mit seinem größten Karriereerfolg verbunden. “Das Gefühl bleibt mir das ganze Leben. Es war auch heute super mit so vielen Fans, auch wenn ich das Match diesmal nicht gedreht habe.”

Am Dienstag geht es für Misolic noch mit Landsmann Joel Schwärzler in die Doppel-Konkurrenz. Danach schiebt der 21-Jährige nach einigen Wochen im Turnierrhythmus einen Trainingsblock ein, ehe es in die US-Open-Qualifikation geht. Seine Trainingsaufenthalte in Wien bei Jürgen Melzer seien seltener geworden, meistens trainiere er in Graz. “Wenn ich von vier, fünf Turnieren zurückkomme, dann wünsche ich mir, dass ich ein paar Tage zu Hause bin. Dann finde ich, dass die Regeneration wichtiger ist als das Trainieren. Dann entscheide ich mich meistens für zu Hause.”

In der ersten Partie des Tages hatte sich beim Generali Open sozusagen Alex Molcan für das Achtelfinalduell mit Ofner qualifiziert. Der Slowake gewann gegen den Franzosen Luca van Assche 6:4,6:3. Ofner (ATP-61.) hat gegen Molcan (120.) beide bisherigen Duelle gewonnen, je eines auf Future- und Challenger-Ebene. Österreichs Nummer eins hat als Nummer 4 gesetzt ein Auftaktfreilos, sein bisher bestes Kitz-Ergebnis ist das Halbfinale 2017. “Ein super Spieler, er hat sich schon relativ etabliert im ATP-Zirkus”, meinte Ofner über Molcan. “Das wird sicher kein einfaches Match.”