"Dubs"-Superstar DeMarcus Cousins erlitt Oberschenkelverletzung

Warriors verloren Play-off-Heimspiel und Star Cousins

Dienstag, 16. April 2019 | 23:15 Uhr

Die Golden State Warriors haben am Montagabend (Ortszeit) in den NBA-Play-offs vor eigenem Publikum gegen die Los Angeles Clippers 131:135 verloren und damit den 1:1-Ausgleich in der “best of seven”-Serie hinnehmen müssen. Schlimmer für den Titelverteidiger wiegt jedoch die Verletzung von Top-Center DeMarcus Cousins, der bereits nach nur 3:51 Minuten Spielzeit vom Parkett gehumpelt war.

Eine MRI-Untersuchung beim 2,11-Meter-Star ergab einen Riss im Quadrizeps-Muskel des linken Oberschenkels. Er fällt laut Angaben seines Teams für unbestimmte Zeit aus. Der 28-Jährige hatte erst Mitte Jänner nach einem Ende Jänner 2018 erlittenen Achillessehnenriss für die Warriors debütiert.

Trotz des frühen Schocks lag Golden State angeführt von Kapitän Stephen Curry (29 Punkte, 22 in der ersten Hälfte) gegen den Erzrivalen aus L.A. bereits zur Pause komfortabel mit 73:50 in Front. Auch vor dem letzten Viertel hieß es noch 108:94 für die “Dubs”, ehe die Gäste mit einem starken Finish die Wende schafften. Topscorer der Partie war Clippers-Guard Lou Williams mit 36 Punkten.

Die Clippers schrieben in diesem Spiel überdies NBA-Geschichte. Noch nie zuvor war es einem Team der besten Basketball-Profiliga der Welt gelungen, einen Rückstand von 31 Zählern (63:94 in der 29. Minute) in einem Play-off-Spiel am Ende in einen Erfolg umzuwandeln. Bisher hatten diesen Rekord die Los Angeles Lakers gehalten. Diese hatten am 14. Mai 1989 auswärts ein 29-Punkte-Defizit gegen die Seattle SuperSonics aufgeholt und sich schließlich mit 97:95 durchgesetzt.

Die Philadelphia 76ers stellten mit einem 145:123-Heimsieg über die Brooklyn Nets ebenfalls auf 1:1. Mit 51 Punkten im dritten Viertel egalisierten die Sixers den 57 Jahre alten Rekord der Los Angeles Lakers, die 1962 in einem Play-off-Spiel so viele Zähler in einem zwölfminütigen Abschnitt erzielt hatten. Bester Mann der Gastgeber war All-Star Joel Embiid aus Kamerun mit 23 Punkten und zehn Rebounds.

Von: apa

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