Sprintsiegerin Elaine Thompson

Weißhaidinger Diamond-League-Vierter in Shanghai

Samstag, 13. Mai 2017 | 16:09 Uhr

Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger hat auch im dritten Diamond-League-Bewerb seiner Karriere eine Topplatzierung erreicht. Der Oberösterreicher landete am Samstag zum Auftakt der neuen Saison in der Eliteliga in Shanghai vor 40.000 Zuschauern mit 63,71 Metern an der vierten Stelle. Er machte damit fünf Punkte und ist im Ranking ebenfalls Vierter.

Der Sieg ging an den belgischen Vizeweltmeister Philip Milanov mit 64,94 m, der sich vor dem polnischen Peking-Weltmeister Piotr Malachowski (64,36) und dem Schweden Daniel Stahl (64,14) durchsetzte. Fünfter wurde der deutsche Rio-Olympiasieger Christoph Harting mit 63,47. Der Bewerb wurde als Mixed mit den Frauen ausgetragen, freilich wurde aber getrennt gewertet. Siegerin wurde die Kroatin Sandra Perkovic mit leichterem Gerät und 66,94 m.

Weißhaidinger hatte 2016 nach dem sechsten Olympiarang von Rio Einladungen zu Diamond-League-Meetings bekommen, wurde Zweiter in Lausanne und Dritter in Brüssel. Heuer war er zunächst nur auf der Warteliste, ehe am 1. Mai doch noch die Einladung nach China kam. Die Berücksichtigung hat er mehr als gerechtfertigt. Und das Vorhaben Punktesammeln erfüllt. “Damit sollte mein Startplatz die nächsten Diamond-League-Meetings in Oslo und Stockholm fix sein”, hoffte der 25-Jährige daher.

“Das war definitiv mein bester Saisoneinstieg, ich bin sehr happy. Bei den Würfen war von allem etwas dabei, kein perfekter Wurf, aber auch die anderen hatten Startschwierigkeiten. Ich habe gezeigt, dass das Potenzial für eine gute Saison da ist. Das Hauptziel bleibt ja die WM in London”, sprach Weißhaidinger den Höhepunkt im August in London an.

In den Herrensprints gab es über 100 m einen Sieg des Chinesen Su Bingtian in 10,09 Sekunden sowie über 200 m durch den US-Amerikaner Noah Lyles in 19,90. Bei den Frauen sprintete über 100 m die Jamaikanerin Elaine Thompson in 10,78 die Konkurrentinnen nieder, Zweite wurde Tori Bowie (USA) in 11,04.

Der Kenianer David Rudisha musste sich über 800 m mit Platz vier begnügen, Erster wurde sein Landsmann Kipyegon Bett in 1:44,70 Minuten. Im Stabhochsprung setzte sich Sam Kendricks aus den USA mit 5,88 m knapp vor dem französischen Weltrekordler Renaud Lavillenie (5,83) durch.

Von: apa

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