Der Barca-Star traf zum entscheidenden 2:1

WM-Quali-Siege für Brasilien, Uruguay – Argentinien remis

Mittwoch, 07. September 2016 | 11:58 Uhr

Nach acht Runden ist in der südamerikanischen Fußball-WM-Qualifikation die Hierarchie wieder halbwegs zurechtgerückt. Brasilien und Argentinien haben sich in der Doppelrunde im September in die Top-3 gespielt. Spitzenreiter ist Uruguay. Die besten vier Teams sind fix bei der Endrunde in Russland dabei, der Fünfte tritt im Play-off gegen den Ozeanien-Sieger an.

Für Brasilien erzielte Starstürmer Neymar am Dienstag den Treffer zum 2:1-Heimsieg gegen Kolumbien. In Manaus brachte Abwehrchef Joao Miranda von Inter Mailand die Gastgeber nach Zuspiel von Neymar bereits in der 2. Minute in Führung. Der zwischenzeitliche Ausgleich fiel durch ein Eigentor von Marquinhos, der wie Neymar zum Olympia-Siegerteam der Brasilianer gehört hatte.

Danach schlug der Barcelona-Profi zum insgesamt 48. Mal im Nationalteam zu und liegt nun in der ewigen Schützenliste der “Selecao” ex aequo mit Zico auf Rang vier. Vor ihm sind noch Romario (55), Ronaldo (62) und Pele (77) zu finden.

Damit ist die Welt für die Brasilianer wieder einigermaßen im Lot. Wenige Wochen nach dem Olympiasieg holten die Brasilianer in den beiden WM-Qualifikationsspielen gegen Ecuador (3:0) und Kolumbien das Punktemaximum und rückten auf Platz zwei vor. Nach den enttäuschenden Unentschieden vom März gegen Paraguay und Uruguay war man an die sechste Stelle abgerutscht.

Verbessert hat sich auch Argentinien, obwohl der WM-Finalist von 2014 in Abwesenheit des angeschlagenen Lionel Messi beim abgeschlagenen Tabellenletzten Venezuela nicht über ein 2:2 hinauskam. Das Resultat war letztlich sogar noch das Beste am Auftritt der Argentinier. Unter dem neuen Trainer Edgardo Bauza geriet der zweifache Weltmeister zunächst 0:2 in Rückstand, ehe Nicolas Pratto (58.) und Lucas Otamendi (83.) zumindest eine peinliche Niederlage verhinderten.

In Montevideo kam der Leader Uruguay zu einem ungefährdeten 4:0-Sieg gegen Paraguay. Zweimal Edinson Cavani, Luis Suarez per Elfmeter und Cristian Rodriguez schossen den Sieg heraus. Suarez, der außerdem zwei Assists lieferte, hält nun bei 18 Toren in südamerikanischen WM-Quali-Partien. Nur der Argentinier Hernan Crespo (19) hat noch mehr auf dem Konto.

In Bedrängnis geraten sind hingegen die Chilenen, die in den beiden jüngsten Copa-America-Turnieren triumphiert hatten. Im Heimspiel gegen Bolivien kam das Team um Bayern Münchens Arturo Vidal nur zu einem 0:0 und liegt damit nur auf Platz sieben.

Von: APA/dpa

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