Caroline Pilhatsch schwamm Rücken-Rekord

Zwei VÖS-Rekorde zum Auftakt der Kurzbahn-EM der Schwimmer

Mittwoch, 13. Dezember 2017 | 13:26 Uhr

Der Auftakt der Kurzbahn-Europameisterschaften der Schwimmer in Kopenhagen hat am Mittwoch österreichische Rekorde durch Caroline Pilhatsch über 100 m Rücken und Bernhard Reitshammer über 50 m Brust gebracht. Zu einem Aufstieg in ein Semifinale oder einen Endlauf reichte es für die OSV-Equipe aber nicht. Mit 19/100 fehlte Reitshammer am wenigsten zum Aufstieg, bei Pilhatsch waren es 39/100.

Reitshammer verbesserte seine erst am Sonntag bei den Staatsmeisterschaften in Graz fixierte persönliche Bestleistung um 17/100 auf 27,00 Sekunden, womit er um 9/100 unter der mehr als acht Jahre alten OSV-Topmarke von Hunor Mate blieb. Reitshammer sprach von einem nicht zu 100 Prozent perfekten Rennen, war mit dem Auftakt aber zufrieden. “Das ist ein sehr gutes Zeichen für die nächsten Wettkämpfe.” Als 22. erreichte er die an diesem Tag beste Einzelplatzierung der OSV-Herren.

Christopher Rothbauer drückte seinen ebenso vom Sonntag stammenden nationalen Junioren-Rekord um 3/100 auf 27,10 Sekunden und wurde damit 25. “Das ist eine gute Basis”, sagte der 19-Jährige. “Mein großes Ziel ist am Freitag das Semifinale über 100. Es ist zwar sehr dicht, aber es ist möglich.” Im Brustsprint der Damen wurde Lena Kreundl in 31,30 Sekunden 33., Cornelia Pammer fixierte in 31,62 (40.) persönliche Bestzeit.

Pilhatsch verbesserte ihren eigenen österreichischen Rekord vom November 2016 um 15/100 auf 59,44 Sekunden. Als 19. war die Steirerin zweite Semifinalreserve. “Die letzten 25 m waren nicht ganz optimal”, erklärte die 18-Jährige. “Mit der Zeit bin ich schon zufrieden, aber ein Semifinale zum Auftakt wäre halt cool gewesen.” Den Rekord sah Pilhatsch freilich als Bestätigung für gutes Training. Ihre Hauptstrecke ist 50 m Rücken, angesetzt für Samstag.

Die besten OSV-Platzierungen erreichten Claudia Hufnagl als Zwölfte über 400 m Lagen sowie Marlene Kahler als 15. über 800 m Kraul, allerdings bei lediglich 18 bzw. 20 Teilnehmerinnen. Hier ging es jeweils direkt ins Finale der Top acht. Eine persönliche Bestzeit markierte noch Xaver Geschwentner über 100 m Delfin in 54,28 (55.). Die Kraulstaffel der Herren über 4 x 50 m mit Alexander Knabl, Reitshammer, Alexander Trampitsch und Robin Grünberger landete in 1:28,01 Minuten auf Vorlaufrang 15.

Von: apa