Sie lebten vor allem in den Städten

2014 60 straffällige Personen aus Südtirol ausgewiesen

Freitag, 10. Juli 2015 | 11:54 Uhr

Bozen – Aus der Antwort auf eine Landtagsanfrage des Freiheitlichen Abgeordneten Sigmar Stocker geht hervor, dass im vergangenen Jahr 2014 60 Personen aus Südtirol ausgewiesen wurden.

„Die ausgewiesenen Personen stammen vor allem aus dem nordafrikanischem Raum und den Balkanstaaten. Über das Alter der Ausgewiesenen wird nichts mitgeteilt, was für mich nicht erklärbar ist, denn man wird wohl wissen, wen man ausweist oder besaßen die betroffenen Personen nicht mal einen Ausweis? Was die Tatbestände betrifft, so wurden die Ausweisungen wegen illegaler Anwesenheit, Eigentumsdelikten, Gewaltverbrechen und Verstoß gegen die Rauschgiftgesetzgebung getätigt“, schreibt Sigmar Stocker in einer Pressemitteilung.

„Einwanderer, die sich nicht integrieren wollen, sollen ausgewiesen werden, das ist eine alte Forderung der Freiheitlichen. Hier sollen die zuständigen Stellen mit strenger Hand walten, denn jene, die sich nicht integrieren, verdienen die Gastfreundschaft der Südtiroler auch nicht. Weiters ziehen sie auch jene Einwanderer, die sich sehr um eine Integration bemühen, in Misskredit. Man kann ganz klar feststellen, dass unkontrollierte Einwanderung und lasche Gesetze Kriminalität nach Südtirol bringen“, betont der Freiheitliche Abgeordnete.

„Die ausgewiesenen Personen lebten vor allem in den Ballungszentren – sprich in unseren Städten. Es stehen also besonders die Bürgermeister unserer Städte in der Pflicht, sich vermehrt um die Sicherheit unserer Bürger zu kümmern. Jene, die dieses Thema ignorieren oder bagatellisieren, wie zuletzt der grüne Bürgermeister Paul Rösch, leben an der Realität vorbei und haben kein Gespür für die berechtigten Sorgen der Bürger“, so Stocker abschließend.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen