Statistik zu Verkehrsunfällen und eingezogenen Führerscheinen

ASTAT: 2014 gab es in Südtirol 1591 Verkehrsunfälle mit 33 Toten

Mittwoch, 10. Juni 2015 | 17:27 Uhr

Bozen – Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) teilt mit, dass im Jahr 2014 in Südtirol 1.591 Verkehrsunfälle mit Verletzten oder Toten geschahen, was einem Tagesdurchschnitt von etwa vier Unfällen entspricht. Die Zahl der getöteten Personen beträgt 33, jene der Verletzten 2.076. Im Jahr 2014 wurden 638 Führerscheine wegen Trunkenheit am Steuer eingezogen.

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Mussner zu Verkehrsunfall-Daten: „Jeder einzelne ist gefordert!“

Vorsicht, Rücksicht und verantwortungsvolles Verhalten ist laut Landesrat Florian Mussner im Südtiroler Straßenverkehr weiterhin angesagt. „Jedes Jahr verzeichnen wir weniger Unfälle, aber es gibt noch viel zu tun“, kommentiert der Mobilitätslandesrat die Zahlen des Landesstatistikinstituts zu den Verkehrsunfällen in Südtirol 2014 und verweist auf die vielen Aktionen des Landes für Verkehrssicherheit.

„In punkto Verkehrssicherheit setzen wir auf drei Säulen, nämlich gesetzliche Vorgaben, Sensibilisierung und Baumaßnahmen", erklärt der Landesrat. Laut Mussner würden die Daten des Astat belegen, dass die verschiedenen Anstrengungen des Landes Wirkung zeigen. So sind die Unfälle von 2060 im Jahr 2002 auf 1591 im Jahr 2014 zurückgegangen.

„Dennoch ist jeder Unfall einer zuviel und wir müssen weiterhin gemeinsam alles daran setzen, unsere Straßen für die Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen", sagt Mussner. Besonders wichtig ist laut Mobilitätslandesrat Mussner die Präventionsarbeit bereits für Kinder. In den vergangenen Jahren hat das Mobilitätsressort gemeinsam mit dem Safety Park entsprechende Programme ausgearbeitet, die die Schulen nutzen können. Mit den beiden großen Kampagnen „SOS Zebra" für das sichere Überqueren von Zebrastreifen und „No Credit" für mehr Sicherheit für Motorradfahrer und andere Verkehrsteilnehmer wird weiterhin auf Sensibilisierung gesetzt.

Wie Mussner unterstreicht, heiße die Devise auf Südtirols Straßen „Rücksicht, Vorsicht und verantwortungsvolles Verhalten", denn damit könne jeder einzelne zu mehr Verkehrssicherheit beitragen.

Nicht zuletzt leisten laut Landesrat auch das dichte Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln und der Nightliner für Jugendliche einen wesentlichen Beitrag für Verkehrssicherheit.

Von: ©lpa

Bezirk: Bozen