Drei Personen auch in Bozen angezeigt

Aufreger: Getreide in Giftmülllaster transportiert

Donnerstag, 30. April 2015 | 14:38 Uhr

Reggio Emilia – Das Forstcorps in Reggio Emilia hat nach Ermittlungen 37 Personen im Rahmen der Operation „Sicheres Getreide“ angezeigt – unter ihnen sollen sich auch drei Südtiroler und vier Trentiner befinden.

Medienberichten zufolge haben die Ermittler von Forstbehörde und Umweltpolizei einen regen Transport von Getreide in Giftmülllastern ausgeforscht. In den Anhängern wurden sonst asbesthaltiges Material, Klärschlamm, Industriemüll und Asche aufgeladen.

Ersten Erkenntnissen zufolge brachten die Lkw den Giftmüll ins Ausland und kehrten vollgeladen mit Getreide für den Lebensmittelsektor wieder nach Italien zurück.

Bei den Personen, die jetzt ins Visier der Behörden geraten sind, handelt es sich um Eigentümer von Frachtfirmen, die für Dritte arbeiten. 56 Hausdurchsuchungen in 21 Provinzen Italiens wurden von den Fahndern durchgeführt.

Dabei wurden 3.000 Zentner Getreide sowie fünf Lkw beschlagnahmt.  

Von: ©lu