Johann Bernardi wird heute beigesetzt

Autopsie: Aorta-Riss führte zum Tod

Samstag, 04. April 2015 | 08:59 Uhr

St. Ulrich/Pontives – Die Todesursache von Johann Bernardi aus St. Ulrich ist nun zweifelsfrei geklärt. Laut Autopsie-Ergebnis ist der 71-Jährige am Donnerstag nach einem Riss der Aorta an inneren Blutungen gestorben.

Wie berichtet, war der Mann in seiner Werkstatt in Pontives tot in einer Blutlache aufgefunden worden. Er wies auch eine Kopfverletzung auf, die aber durch den Sturz nach dem Aorta-Riss entstanden ist.

Zunächst wurde ein Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen, doch schon gestern war klar, dass es sich um einen natürlichen Tod handelte. Die Autopsie lieferte schließlich Gewissheit.

Bernardi wird heute Nachmittag in St. Ulrich beerdigt.

WAS BISHER BERICHTET WURDE (3.4.2015)

Johann Bernardi aus St. Ulrich ist keinem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Der 71-Jährige wurde am Donnerstag in seiner Werkstatt im Gewerbegebiet Pontives mit einer großen Kopfwunde leblos aufgefunden. Er lag in einer großen Blutlache.

Der von Arbeitern alarmierte Notarzt konnte für Bernardi nichts mehr tun. Zwischenzeitlich prüften die Carabinieri und die Staatsanwaltschaft, ob Fremdverschulden vorliegen könnte, doch mittlerweile gilt es wohl als erwiesen, dass der gelernte Metall-Dreher einen Herzinfarkt erlitt und zusammenbrach.

Die Wunde am Kopf, die zunächst für Rätselraten sorgte, zog sich der 71-Jährige nach derzeitigem Erkenntnisstand beim Sturz zu.

Um alle Zweifel auszuräumen, hat Staatsanwältin Donatella Marchesini jedoch eine Autopsie angeordnet, berichtet die Tageszeitung Alto Adige.

Der behandelnde Hausarzt von Johann Bernardi lieferte für die Ermittler wichtige Erkenntnisse. Er gab an, dass der 71-Jährige seit einiger Zeit wegen Bluthochdrucks bei ihm unter Behandlung steht. Er geht entweder von einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall aus.

WAS BISHER BERICHTET WURDE (2.4.2015)

Ein Todesfall in Pontives beschäftigt seit den Mittagsstunden die Carabinieri. Ein 71-jähriger Mann ist laut Alto Adige online von einer Erhöhung in einem Firmengebäude in der Handwerkerzone gestürzt. Er wurde mit Verletzungen tot aufgefunden, die eine grundlegende Begutachtung erfordern.

Die Ermittler versuchen nachzuzeichnen, was sich genau ereignet haben könnte und warum sich der Mann dort aufgehalten hat. Auch die Staatsanwaltschaft ist vor Ort. Eine Autopsie wurde angeordnet. 

Wie der behandelnde Arzt gegenüber Alto Adige online erklärt, hat es sich wohl um einen Anfall von Unwohlsein gehandelt.

Von: ©lu

Bezirk: Salten/Schlern