Bleibende Schäden nach brutaler Attacke?

Dienstag, 16. Juni 2015 | 09:37 Uhr

Meran – Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Opfer des brutalen Übergriffs am Sandplatz in Meran, der sich im September 2014 ereignet hat, bleibende Schäden davonträgt. Medienberichten zufolge erklärte Gutachter Ernesto Ciparrone, der von der Bozner Staatsanwaltschaft beauftragt worden war, dass mögliche Folgeschäden frühestens erst in sechs Monaten feststellbar seien.

Das verkürzte Verfahren gegen den 19-jährigen Arlind Cikaqi aus dem Kosovo wurde gestern deshalb auf Dezember vertagt.

Wie berichtet, war auf den 31-jährigen Meraner Norbert Pixner auf brutalste Weise eingeprügelt worden. Wochenlang musste er im Krankenhaus bleiben. Aufgrund seiner schweren Kopf- und Gesichtsverletzungen konnte er zunächst auch nicht vernommen werden.

Die Ermittler gehen davon aus, dass Cikaqi die ersten Schläge ausgeführt haben soll. Darauf soll allerdings ein 17-Jähriger weiter auf den Kopf des Opfers eingetreten haben, als Pixner bereits am Boden lag, was letztendlich zu den schlimmen Verletzungen führte.

Am Jugendgericht läuft gegen den 17-Jährigen ein Verfahren.

Von: ©mk