Arbeiten gingen rasch voran

Brennerstaatsstraße in Blumau wieder geöffnet

Dienstag, 22. September 2015 | 17:50 Uhr

Bozen – Früher als geplant kann die Brennerstaatsstraße nach der Sperre wegen Steinschlaggefahr in Blumau nun wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die dringendsten Sicherungsarbeiten sind abgeschlossen. Am heutigen Dienstagabend ab 18.00 Uhr ist die Straße wieder frei befahrbar.

Die Sperre für die Brennerstaatsstraße (SS 12) im Bereich nördlich der bestehenden Steinschlaggalerie (etwa einen Kilometer von der Autobahnausfahrt Bozen Nord) in Blumau ist nun aufgehoben. Wegen eines drohenden Steinschlags war die Straße aus Sicherheitsgründen seit Freitag für den gesamten Verkehr gesperrt. Am gestrigen Montag wurde das lose Gestein gesprengt und abgetragen. Inzwischen sind die Säuberungsarbeiten und die dringendsten Sicherungsarbeiten abgeschlossen, heißt es vom Straßendienst des Landes. Um 17.30 Uhr wurde noch ein Hubschrauberflug zur Kontrolle über der Abbruchstelle durchgeführt.

Heute, 22. September, ab 18.00 Uhr kann die Brennerstaatsstraße, früher als geplant, wieder für den Verkehr geöffnet werden.

Weiterhin gesperrt bleibt der Fahrradweg. Für die Radfahrer gibt es eine Umleitung vor Ort.

BISHER (Brennerstaatsstraße voraussichtlich heute Abend wieder geöffnet)

Wenn alle Arbeiten planmäßig verlaufen, kann die Brennerstaatsstraße voraussichtlich noch heute Abend, 22. September, wieder für den Verkehr freigegeben werden. „Sämtliche dringenden Schutzmaßnahmen konnten aufgrund der günstigen Witterungsverhältnisse rasch und problemlos abgewickelt werden“, sagt LR Florian Mussner.Wegen Steinschlaggefahr musste die Brennerstaatsstraße (SS 12) nach der Galerie in Blumau aus Sicherheitsgründen für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Während der Dauer der Sperre wurde zuerst ein Zugang zur Abbruchstelle gemacht. Am gestrigen Montag um 15 Uhr wurde das Gros des Materials weggesprengt. Während der Sprengarbeiten musste auch die Brennerautobahn (A22) aus Sicherheitsgründen kurzeitig gesperrt werden. Die Bewohner des in der Nähe gelegenen Hofes wurden für kurze Zeit evakuiert.

Derzeit sind die Säuberungsarbeiten am Berghang noch im Gange. „Das gesamte lose Material soll bis um 17:30 Uhr abgetragen sein; danach gibt es einen Kontrollflug über die Abbruchstelle“, erklärt der für den Straßendienst zuständige Landesrat Mussner.

Das Wetter habe gut mitgespielt und die Mitarbeiter der verschieden Dienste hätten auf Hochtouren gearbeitet, um die Gefahrenstelle zu entschärfen, so Mussner.

In einem Bergland wie Südtirol müsse man immer wieder damit rechnen, dass es Steinschlaggefahr auf den Straßen geben könne und dann rasch einschreiten, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewähren, sagt der Landesrat.

„Erstmals konnten die Verkehrsteilnehmer, die die Gefahrenstelle auf der Brennerautobahn (A22) umfahren haben, auf der Strecke von der Einfahrt Klausen bis zur Ausfahrt Bozen Nord und umgekehrt, die Autobahn nutzen ohne zu zahlen“, unterstreicht Mussner und verweist auf die entsprechende Vereinbarung mit der Brennerautobahn AG. Die Kosten für diese Fahrten übernimmt das Land.

„Im Zeitraum von Freitagabend bis Sonntagabend sind von Bozen Nord bis Klausen 10.328 Fahrzeuge gefahren, deren Fahrer die Gebühr von 1,90 Euro nicht bezahlen mussten und von Klausen bis Bozen Nord 17.686 – das ergibt für das Land für diese Durchfahrten Spesen in der Höhe von 34.052,70 Euro“, sagt der Landesrat.

Von: lpa

Bezirk: Bozen