20 Personen waren in den Streit verwickelt

Brutale Schlägerei: Ladendiebstahl als Auslöser

Donnerstag, 30. Juni 2016 | 10:58 Uhr

Bozen – Der Grund für die brutale Rauferei in der Nacht auf Dienstag in der Bozner Trientstraße scheint gefunden: Laut den Ermittlungen der Ordnungshüter spielen weder Konkurrenzkämpfe beim Drogenmarkt oder der Prostitution eine Rolle.

In den vergangenen Tagen war es aber immer wieder zu Ladendiebstählen vonseiten mehrere Nordafrikaner gekommen. Die Opfer: Pakistanische Geschäftsleute in der Marconistraße, am Verdiplatz und der Garibaldistraße.

Angeblich sollen Waren ohne zu bezahlen aus den Läden geschafft worden sein.

Als es am betreffenden Abend erneut zu einem Ladendiebstahl gekommen war, gelang es dem pakistanischen Geschäftsbetreiber den Dieb zur Rede zu stellen. Doch dieser schlug ihn als Antwort mit der Faust ins Gesicht.

Dieser Vorfall gilt laut Medienberichten als Auslöser für die brutale Auseinandersetzung die folgen sollte. Wie berichtet, waren dabei Eisenstangen, ein Messer und Holzlatten verwendet worden. Drei Algerier blieben verletzt am Boden liegen. Insgesamt waren rund 20 Personen in die Schlägerei verwickelt.

WAS BISHER BERICHTET WURDE (29.6.2016)

Zwei offensichtlich verfeindete Banden sind sich in der Nacht auf Dienstag in der Landeshauptstadt in die Haare geraten.

Das brutale Schauspiel hat sich gegen 22.30 Uhr in der Trientstraße unweit der Loretobrücke zugetragen. 

Sichergestellte Waffen

Aus noch zu klärenden Motiven sind eine Gruppe Algerier und eine Gruppe Pakistaner mit Eisenstangen, Holzstöcken und Messern aufeinander losgegangen. Rund 20 Personen sollen in den Streit verwickelt gewesen sein.

Die Auseinandersetzung forderte mehrere Verletzte und versetzte die Anwohner in Angst und Schrecken.

Die Carabinieri, die für die Zone zuständig sind, mussten sogar eine Polizeistreife zu Hilfe rufen. Als die Streithähne das Anrücken der Ordnungshüter bemerkten, suchten die meisten von ihnen das Weite.

Lediglich drei Verletzte blieben zurück – sie wurden zu dem Vorfall befragt.

Die Straße musste infolge des Einsatzes teilweise gesperrt werden. Die Verletzten wurden mit Rettungsautos ins Krankenhaus eingeliefert.

Gegen 2.00 Uhr nachts gelang es den Exekutivbeamten, einen 31-Jährigen Pakistaner ausfindig zu machen, auf den Beschreibung der Augenzeugen passte. Er wurde angezeigt.

Medienberichten zufolge könnte der blutige Streit in Zusammenhang mit rivalisierenden Kräften am illegalen Drogenmarkt in Bozen oder anderen kriminellen Aktivitäten stehen.

Die Ermittlungen der Sicherheitskräfte laufen.

Wie die Anwohner schildern, bestand währen des etwa 15-minütigen Streits auch Gefahr für den Schienenverkehr. Ein Frecciargentozug musste das Signalhorn betätigen, um nicht jemanden zu überfahren.

FH: “Blutnächte in Bozen sind Folge linker Politik”      

Der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas übt massive Kritik an der “angespannten Sicherheitslage durch Einwanderer” in der Landeshauptstadt Bozen. “Die Politik muss handeln und vor allem die neue Stadtregierung muss umgehend mit einer „Lotta continua“ gegen das Sicherheitsproblem in Bozen beginnen.”

„Täglich steigern sich die Gewaltausbrüche durch Einwanderer in der Landeshauptstadt“, kritisiert der Freiheitliche Landesparteiobmann. „Die Einwohner der betroffenen Stadtteile und Straßen befinden sich in Angst und Schrecken. Am Sonntagabend gab es eine Auseinandersetzung zwischen zwei Ausländergruppen im Bahnhofspark sowie einen Gewaltakt am Silvius-Magnago-Platz“, erklärt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete mit der Anmerkung dass sich der Magnago-Platz darüber hinaus allnächtlich in eine Müllhalde verwandle.

„Zwei verfeindete Banden sollen am gestrigen Abend mit Eisenstangen und Messern aufeinander losgegangen sein. Mehrere Verletzte wurden gezählt, die Straße sei gesperrt worden und bei den Einwohnern herrscht Angst“, so Blaas.

„In einem Umfeld der linken, werteneutralen und folgenlosen Politik gedeihen kriminelle Banden besonders gut und gefährden damit das soziale Gefüge. Folglich kommt es zu einer Ghettoisierung von Stadteilen, in denen die Bewohner der Willkür solcher Gangs schutzlos ausgesetzt sind. Die Politik hat nun die Aufgabe angemessen zu reagieren“, fordert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete. „Ausländische Personen mit Aggressions- und Gewaltpotential sind umgehend abzuschieben. Die neue Stadtregierung muss das Sicherheitsproblem ganz oben auf der Agenda platzieren, denn es kann nicht angehen, dass sich Einheimische im eigenen Land unsicher fühlen müssen“, kritisiert Blaas abschließend.

Von: ©luk

Bezirk: Bozen