Landtagsanfrage

BürgerUnion für mehr Sozialpädagogen an Südtirols Schulen

Montag, 22. Juni 2015 | 17:28 Uhr

Bozen – An Südtirols Schulen sollten mehr Sozialpädagogen als begleitende niederschwellige Anlaufstelle für die Schüler eingesetzt werden. Dies schlägt der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, in der laufenden Diskussion um den Einsatz von Schulpsychologen vor.

Derzeit sind 18 Sozialpädagogen an Südtiroler Schulen im Einsatz – „mit guten Ergebnissen und wachsendem Einsatzgebiet“, wie Pöder erklärt.

Sie greifen ein bei sich anbahnenden oder auftretenden Problemen von Schülern, die unter anderem mit dem sozialen Umfeld zu tun haben. Auch Maßnahmen bei drohendem Schulabbruch liegen unter anderem im Tätigkeitsbereich der Sozialpädagogen.

Pöder hält den Vorschlag der SVP-Abgeordneten Veronika Stirner für verstärkten Einsatz von Schulpsychologen durchaus interessant, hält die vorgeschlagene Zahl jedoch für sehr hoch.

„Sozialpädagogen können vielfältigere Probleme aufgreifen als Psychologen. Nicht jeder Problemfall bei Schülern ist ein Fall für den Psychologen. Viele Probleme von Schülern können von Sozialpädagogen in Zusammenarbeit mit Lehrern und Schülern unkompliziert gelöst werden. Bei schwierigeren Fällen kann der Sozialpädagoge die zuständigen Psychologen mit einbeziehen“, erklärt Pöder abschließend.

Von: ©mk