"Denkmal für Meraner Stadtregierung"

BürgerUnion: “Meraner Markt ist Bürgertäuschung”

Donnerstag, 23. April 2015 | 11:07 Uhr

Bozen – Als Bürgertäuschung durch die Meraner Stadtregierung bezeichnet die Spitzenkandidatin der BürgerUnion in Meran, Josefa Brugger, den neu erschaffenen Meraner Markt.

"Anders als ständig versprochen, findet auf dem neuen Meraner Markt sehr wohl der Verkauf von bäuerlichen Produkten statt und er wird dadurch zur Konkurrenz für den traditionellen Bauernmarkt", berichtet Josefa Brugger.

„Selbst Landeshauptmann Arno Kompatscher verteidigte den neuen Meraner Markt mit den Worten, dass "nur" handwerkliche Produkte zu finden sein werde. Und  Handwerker würden auf den neuen Meraner Markt ihr Können zeigen. Eine Täuschung, wie sich  zeigt. Dieser Markt war von Anfang an ein Denkmal für die noch amtierende Stadtregierung. Es wurden Designerhäuschen gekauft, deren in die Hunderttausend gehen. Die Freiheitsstraße wurde gesperrt und somit ein ganzer Stadtteil ohne öffentliche Verbindung gelassen. Die Bauernmarktbetreiber des Bezirkes  stellte man ruhig, in dem ihnen versprach, dass der neue Meraner Markt keine Konkurrenz zu ihren Angeboten sein werde",  klagt Brugger.

Josefa Brugger schlägt vor, dass die Marktstände des neuen Marktes am Sandplatz aufgestellt werden sollten, um die Durchfahrt der Busse durch die Freiheitsstraße wieder zu ermöglichen. „Die Erzeugnisse der Landwirtschaft sollten wirklich beim Bauernmarkt bleiben, um ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander zu schaffen.“

"Wir brauchen keine Denkmäler für die Meraner Stadtregierung, sondern ein Miteinander für ein lebenswertes Meran", schließt Brugger ihre Aussendung.

Von: ©lu