Freiheitsgericht entscheidet

Calculli bangt um Arbeitsplatz

Mittwoch, 22. April 2015 | 08:23 Uhr

Bozen – Michele Calculli, der laut Anklage den Tod von Werner Hofer verursacht hat, bangt um seinen Job. Laut Medienberichten wandte er sich deshalb gestern an das Freiheitsgericht.

Calculli darf sich laut richterlicher Verfügung nämlich nur in Bozen frei bewegen und einer Arbeit nachgehen. Dadurch soll er die Möglichkeit erhalten, wieder einen Anschluss in der Gesellschaft zu finden und Geld zu verdienen, mit dem er die Hinterbliebenen von Hofer entschädigen kann.

Die Firma, für die Calculli arbeitet, ist derzeit allerdings auf einer Baustelle in Tramin tätig. Ein Antrag von seinem Anwalt Nicola Nettis, dass Calculli auch dort arbeiten darf, ist in der Vergangenheit vor Gericht abgeblitzt.

Nun entscheidet das Freiheitsgericht.

In Rahmen des Verfahrens zum Tod von Werner Hofer sollen in Kürze sollen alle medizinischen Gutachter erneut angehört werden.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen