Flugrettung in Südtirol

Delegation des Aiut Alpin trifft Landesrätin Stocker

Mittwoch, 22. Juli 2015 | 16:56 Uhr

Bozen – Zwei Rettungshubschrauber der "HELI Flugrettung Südtirol" sind im Auftrag des Landes ganzjährig für die Rettung aus der Luft im Einsatz. Während der Sommer- und Wintersaison werden diese vom "Aiut Alpin Dolomites" unterstützt. Bei einer Aussprache haben LRin Stocker und die Vertreter des Aiut Alpin die Sicherheitsauflagen und die Finanzierung der saisonalen Verstärkung thematisiert.

Die zwei Rettungshubschrauber des Vereins "HELI Flugrettung Südtirol" mit Sitz in Bozen und Brixen werden für siebeneinhalb Monate im Jahr während der Hochsaison im Tourismus vom "Aiut Alpin Dolomites" mit Sitz in Pontives/Lajen unterstützt. "Die saisonale Verstärkung durch den Aiut Alpin ist ein wichtiges Standbein in der vorbildlichen Organisation der Flugrettung in Südtirol", drückte Gesundheitslandesrätin Martha Stocker ihre Wertschätzung für die Tätigkeit des Aiut Alpin aus. "Wir sind uns dessen bewusst, dass die steigenden Anforderungen an die Qualität der Hubschrauber und Maschinen, die strengen Sicherheitsauflagen und die neuen EU-Vorgaben eine Herausforderung für das Südtiroler Rettungswesen darstellen", so Landesrätin Stocker zu Raffael Kostner, Konrad Weirather und Adam Holzknecht, die von Kammerabgeordneten Daniel Alfreider begleitet worden sind. Dies betrifft unter anderem die Kosten und den aktuellen Tarifsatz pro Flugminute, der für den Aiut Alpin seit 2009 unverändert bei 56 Euro liegt. "In Abwägung mit den Kosten des Vereins ‘HELI Flugrettung Südtirol’ werden wir die Möglichkeit einer fairen und ausgewogenen Anhebung des Tarifs pro Flugminute prüfen", so Landesrätin Stocker zur Delegation des Aiut Alpin.

Von: ©lpa

Bezirk: Bozen