"Politisch korrekte Schönfärberei ablegen"

“Derzeitige Flüchtlingspolitik verändert Europa”: FH besorgt

Mittwoch, 30. September 2015 | 17:27 Uhr

Bozen – „Muslimische Flüchtlinge, die in Flüchtlingszentren christliche Flüchtlinge unterdrücken und als minderwertig auffassen. Ein Imam im Flüchtlingszentrum, der einer Bundesministerin in Deutschland die Hand verweigert, weil es eine Frau ist. Eine deutsche Bundesregierung, die jetzt allen Ernstes daran denkt, Flüchtlinge in den Flüchtlingseinrichtungen nach Religionen und Ethnien zu trennen. Flüchtlinge, die sich Randale leisten, die aus Flüchtlingseinrichtungen flüchten und dann, wenn es nicht nach ihrem Wunschkonzert geht, gegen das Aufnahmeland hetzen. Flüchtlingshelfer, unter denen sich Islamisten, Muslimbrüder und Anhänger von Despoten befinden. Soll das eine Flüchtlingspolitik im Interesse der wirklich Bedürftigen und der einheimischen Bevölkerung sein? Wer glaubt allen Ernstes, dass sich Verfolgte und Verjagte so aufführen? Höchstens unsere Südtiroler Landesregierung, der es offenbar die Sprache verschlagen hat“, schreibt die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Presseaussendung.

Es müsse endlich ganz klar zwischen Hilfsbedürftigen, Wirtschaftsflüchtlingen und illegalen Einwanderern unterschieden werden. Problemfällen sei umgehend der Schutzstatus abzuerkennen und sie seien in ihre Herkunftsländer abzuschieben, so Mair. Und die Südtiroler Politik solle endlich mit ihrem Schweigen aufhören und handeln.

„Auch die Südtiroler Medien dürfen einmal kritisch über die Flüchtlingspolitik berichten. Und sie dürfen auch einmal die Frage aufwerfen, weshalb die Südtiroler Landesregierung in der Asylpolitik völlig teilnahmslos zuschaut und sich Flüchtlinge und Problemfälle ins Land setzen lässt. Hat man etwa ein kritisches Wort von Landeshauptmann Kompatscher, Parteiobmann Achammer, Soziallandesrätin Stocker, Rom-Parlamentarier Plangger oder EU-Parlamentarier Dorfmann zur derzeitigen Flüchtlingspolitik gehört? Natürlich nicht! Sie sind ausschließlich damit beschäftigt, die Flüchtlingsproblematik politisch korrekt schön zu färben und verweigern der Südtiroler Bevölkerung wichtige Informationen und Transparenz! Und wenn Landesrat Achammer demnächst seinen berühmt-berüchtigten Integrationsdialog beginnt, der von vornherein zum Scheitern verurteilt ist, dann soll er doch endlich sagen, wie sein Integrationskonzept bei muslimischen Fundamentalisten und Islamisten ausschaut bzw. was er gegen die voranschreitende Islamisierung tun will. Wahrscheinlich gar nichts, weil das seiner linken Weltsicht entspricht“, schließt Mair.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen