Elf Religionslehrerinnen und Religionslehrer haben heute von Bischof Ivo Muser im Dom zu Bozen die Lehrbeauftragung auf Dauer erhalten

Diözese BZ-BX: Sendungsfeier für Religionslehrpersonen

Freitag, 11. September 2015 | 20:05 Uhr

Bozen – Elf Religionslehrerinnen und Religionslehrer, sechs der deutschen und fünf der italienischen Sprachgruppe, haben heute von Bischof Ivo Muser im Dom zu Bozen die Lehrbeauftragung auf Dauer erhalten.

„Unser Religionsunterricht will aufzeigen, dass unsere Welt nicht nur aus dem Messbaren und aus dem Vordergründigen besteht. Im Religionsunterricht geht es um ein Angebot, das Leben und die eigenen Lebenserfahrungen zu deuten: von Gott her, von Christus her, von seinen Maßstäben, seinen Werten, seinem Evangelium her“, sagte Bischof Ivo Muser bei der heutigen Eucharistiefeier mit zahlreichen Religionslehrerinnen und Religionslehrern im Dom von Bozen.

Der Religionsunterricht bietet wohl Wissen an, geht gleichzeitig aber weit darüber hinaus: Er orientiert, hilft leben und ermutigt sich mit Freude und Hoffnung den Fragen nach dem Sinn des Lebens zu stellen, indem er die zentralen Fragen des Lebens auf der Grundlage des christlichen Glaubens behandelt. Der Religionsunterricht ist daher eine „Sehschule“, die das Sehen mit dem Herzen lehrt und hinter die Dinge blickt; er macht Kinder und Jugendliche dialogfähig und hält die Erinnerung daran wach, dass das Leben nicht im Nützlichen aufgeht; er öffnet Türen zum Ich, zur Mit- und Umwelt, zum christlichen Glauben.

„Dazu braucht es Menschen – so Bischof Muser an die elf Religionslehrpersonen, die die Lehrbeauftragung auf Dauer erhielten – die selber von dem überzeugt sind, was sie vermitteln wollen und die hinter dem stehen, wozu sie hinführen und einladen möchten. Das Zeugnis über Gott braucht den Zeugen und die Zeugin, denn Religion in all ihren Ausdrucksformen ist nicht Theorie, sondern Bekenntnis, Lebensdeutung, Lebensführung – eben Praxis.“

Von: ©ka