In Bozen wird jeder kontrolliert - 1.300 Messer beschlagnahmt

Diskussion über Sicherheit am Gericht

Freitag, 10. April 2015 | 16:37 Uhr

Bozen – Nach dem Blutbad am Mailänder Gericht wird auch in Bozen über die Sicherheit im Gerichtsgebäude diskutiert.

Die Bozner Gerichtspräsidentin Elsa Vesco geht nicht davon aus, dass eine derart schreckliche Tat bei uns passieren könnte. Sie glaubt nicht, dass bestimmte Waffen bei der Kontrolle am Eingang, wo jeder überprüft wird, nicht entdeckt werden.

Rechtsanwälte oder Sachverständige, die jeden Tag kommen und dem Sicherheitspersonal bekannt sind, werden weniger streng kontrolliert, als unbekannte Besucher.

Einige Mitarbeiter des Gerichts haben bereits um eine Verschärfung der Sicherheitskontrollen gebeten.

1.300 Messer beschlagnahmt

Wie der Leitende Staatsanwalt Guido Rispoli gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa erklärt, wurden im Jahr 2014 beim Gerichtseingang in Bozen 120 Teppichmesser, 68 Reizstoffsprays und 1.300 Messer vom Personal beschlagnahmt.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen