LRin Stocker trifft AVS

Diskussion um eine verpflichtende Unfallversicherung

Dienstag, 23. Juni 2015 | 15:06 Uhr

Bozen – Die angedachte Kostenbeteiligung der Patienten bei einem Rettungseinsatz infolge von Freizeit- und Sportunfällen sowie die gegebenenfalls notwendigen Anpassungen des Versicherungsschutz für Mitglieder des Alpenvereins Südtirol (AVS) waren Thema einer Aussprache zwischen Landesrätin Martha Stocker und einer AVS-Delegation unter der Führung des Vorsitzenden Georg Simeoni.

Im Rahmen einer Aussprache konnten Landesrätin Stocker und eine Vertretung des AVS die Rettungs- und Bergungskosten bei Freizeit- und Sportunfällen am Berg sowie die damit zusammenhängende Diskussion um eine verpflichtende Unfallversicherung ansprechen. "Dabei haben wir gemeinsam die verschiedenen Situationen erörtert, in denen ein Versicherungsschutz vonseiten der Verletzten einzufordern ist, wobei es eine Deckelung des Betrags braucht", berichtet Landesrätin Stocker. Es sei auf jeden Fall ein Thema, das nicht nur angesichts der bevorstehenden Vorbereitungen zur Mitgliedersammlung 2016 vonseiten der Vereine wie dem AVS anzugehen ist, so die Landesrätin. Derzeit werden in einer von der Landesrätin koordinierten Arbeitsgruppe verschiedenste Lösungsansätze diskutiert, um in absehbarer Zeit eine Entscheidung zur Mitbeteiligung bei Kosten für Gesundheitsleistungen im Zuge von Freizeit- und Sportunfällen treffen zu können.

Ein weiteres Thema der Aussprache zwischen den AVS-Vertretern und Landesrätin Stocker waren die Eiskletterwettbewerbe in Rabenstein, der wirtschaftliche Wert und die Bedeutung der Internationalen Veranstaltungen und die finanzielle Absicherung in den nächsten Jahren.

Von: ©lpa

Bezirk: Bozen