Flugbehörde ENAC kontrolliert Genehmigungen und Erklärungen

Drohnen und Multikopter über unseren Köpfen

Freitag, 10. Juli 2015 | 08:06 Uhr

Bozen – Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas setzte sich mit den rechtlichen Voraussetzungen über den Flugverkehr von Drohnen und Multikoptern auseinander.

Drohnen, oder ferngesteuerte Multikopter, erfreuen sich einer zunehmenden Verbreitung und bedurften einer gesetzlichen Regelung. Die italienische Flugbehörde ENAC sah sich gezwungen vorerst die gewerbliche Szene zu regulieren, um dem Sicherheitsbedürfnis Rechnung zu tragen. Deshalb besteht die Möglichkeit mit einer Genehmigung oder Erklärung die Berechtigung zum Steuern einer Drohne zu erlangen.

„Der Staat Italien hat durch die Verordnung der Flugbehörde ENAC vom 16. Dezember 2013 Ausgabe 1 über ferngesteuerte Flugobjekte die Verwendung von Drohnen und Multikoptern gesetzlich geregelt“, beschreibt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete einleitend.

Die Fluggeräte erfreuten sich einer zunehmenden Verbreitung und damit einher ging das Bedürfnis nach einer gesetzlichen Regelung. „Fliegen Drohnen über Menschen, Wohnhäuser oder andere Infrastrukturen, so bedarf es einer entsprechenden Genehmigung, die von der Flugbehörde ENAC an den Betreiber ausgestellt wird. Bei unkritischen Flugeinsätzen hingegen reicht eine einfache Erklärung, die vom Betreiber an die ENAC gestellt wird. Die beiden Regelungen gelten für Drohnen und Multikopter bis zu einem Startgewicht von 150 Kilogramm“, entnimmt Blaas aus dem ihm vorliegenden Informationen.

„Die ENAC kann Personen und Einrichtungen dazu autorisieren, Kurse für die Verwendung von Drohnen anzubieten. Es handelt sich dabei in vorwiegender Weise um Aeroclubs“, erklärt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete und stellt fest, dass die Kurse etwa 700 Euro kosten.

„Bewerber müssen mindestens 18 Jahre als sein und ein Tauglichkeitszeugnis für Fluglizenzen zweiter Klasse vorweisen, um den Kurs besuchen zu können“, informiert Blaas abschließend.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen