"Nicht versichert"

Einsatz der FF Waidbruck sorgt für Polemik

Montag, 27. Juli 2015 | 12:00 Uhr

Bozen – Die Freiwillige Feuerwehr Waidbruck war gestern Nachmittag bei einem Verkehrsunfall im Einsatz, obwohl sie aus dem Alarmplan gestrichen ist.

Für Bürgermeister Oswald Rabanser unverständlich, da die nicht zum Einsatz legitimierte Feuerwehr nicht versichert sei, wie er sich gegenüber dem Tagblatt Dolomiten äußerte.

Auch Feuerwehr-Abschnittsinspektor Erich Mayrl zeigte sich erstaunt über den erneuten Einsatz der Feuerwehr Waidbruck. Es habe ein Treffen mit den Bürgermeistern der angrenzenden Gemeinden gegeben.

„Die Waidbrucker Wehr macht über 90 Prozent ihrer Einsätze außerhalb des Gemeindegebietes“, sagte Mayrl gegenüber den „Dolomiten.

Bürgermeister Rabanser sehe es nicht ein, dass Waidbruck die Kosten dafür tragen müsse. Die anderen Bürgermeister seien nicht gewillt, dafür Beiträge an Waidbruck zu zahlen, da sie eigene Wehren hätten.

Eine Lösung soll nun bei einem Treffen mit den Feuerwehrkommandanten gefunden werden.

WAS BISHER BERICHTET WURDE (26.7.2015)

Zum wiederholten Mal kam es heute Nachmittag auf der Brennerstaatsstraße im Bereich der Abzweigung ins Grödnertal zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos.

Ein von Süden kommendes Fahrzeug kam aufgrund eines Ausweichmanövers ins Schleudern, geriet auf die Gegenfahrbahn und wurde auf die Leitplanken katapultiert.

Glücklicherweise kam in diesem Augenblick kein anderes Fahrzeug entgegen.
Alle Fahrzeuginsassen kamen mit dem Schrecken davon. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden war aber groß.

Die Feuerwehr Waidbruck rückte aus, um mit dem Kran das Fahrzeug von den Leitschienen zu bergen und führte die Aufräumungsarbeiten durch.

Die Erhebungen zum Unfallhergang nahmen die Carabinieri von St. Ulrich auf.

Von: ©lu

Bezirk: Eisacktal