Insgesamt 25 Schutzhütten zwischen AVS und CAI aufgeteilt, der Pachtzins geht ans Land

Ex-Cai-Schutzhütten: Einvernehmliche Lösung gefunden

Samstag, 05. September 2015 | 18:53 Uhr

Laut einem Bericht des Tagblatts Dolomiten einigten sich der Alpenverein Südtirol (AVS) sowie sein italienisches Pendant CAI über die Verteilung der seit 2011 in Landeseigentum zurückgekehrten Schutzhütten.

Nachdem in der Vergangenheit eine öffentliche Ausschreibung des Landes keine Interessenten fand, sei man nun laut AVS-Chef Georg Simeoni ohne große Reibereien übereingekommen, dass der AVS 17 der insgesamt 26 betreffenden Hütten übernehmen wird. Die Lösung sieht vor, dass das Land als Hüttenbesitzer den Pachtzins von den Hüttenwirten kassiert, während AVS und CAI vertraglich als Berater zur Seite stehen. Bezugsperson für die Hüttenbetreiber soll dabei ein jeweils vom AVS bzw. CAI beauftragter Hüttenwart sein. Geschäft sei es zwar keines, so Simeoni zum Tagblatt Dolomiten, es gehe hier aber vielmehr um das alpine Interesse, hochgeschätzte Erbstücke selbst zu verwalten und deren Erhalt zu sichern.

Von: ©mh