Nach wie vor Erschütterung im CAI

Fall Broggi: Kritik gegen Schatzmeister

Donnerstag, 09. April 2015 | 09:31 Uhr

Bozen – Noch immer ist man im Südtiroler CAI vom Fall Broggi mitgenommen. Erst kürzlich haben die 15 Vorsitzenden im Rahmen eines Treffens Aufklärung verlangt. Laut einem Bericht der Tageszeitung Alto Adige soll die Bilanz am 15. April gutgeheißen werden. Doch obwohl der Ex-Präsident die fehlenden 20.000 Euro zurückbezahlt hat, werden weitere Lecks befürchtet.

Beim Treffen der Vorsitzenden richtete sich die Kritik unter anderem gegen den Schatzmeister des CAI, Luigi Lunelli. Viele der Anwesenden hielten es laut Alto Adige für unglaubwürdig, dass Lunelli von der Angelegenheit nichts gewusst habe. Dieser verteidigte sich, indem er erklärte, in gutem Glauben und aus Freundschaft gehandelt zu haben.

Nun verlangt der CAI allerdings, dass Lunelli sämtliche Belege und Zahlungsaufträge vorlegt, wie der Vize-Präsident des Südtiroler CAI, Claudio Sartori, im Interview mit der Tageszeitung Alto Adige erklärt.

Unterdessen ermittelt auch die Staatsanwaltschaft im Fall Broggi weiter und überprüft laut Alto Adige den E-Mail-Verkehr.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen