„Bienen und Insekten brauchen Nahrungsflächen“

FH für mehr Blumenwiesen auf öffentlichen Flächen

Montag, 08. Juni 2015 | 11:59 Uhr

Bozen – Viele öffentliche Flächen von Gemeinden oder des Landes sind entlang von Straßen, Gehsteigen oder Kreuzungen mit kurzgeschorenen Zierrasen versehen. Hier könnte man jedoch diese Flächen wieder als Blumenweisen für Bienen und Insekten aktivieren. Dies sei deshalb wichtig, zumal ja Blumenwiesen die Nahrungsgeber für Bienen und Lebensraum für Insekten sind und vor allem in den Städten und Gemeinden diese Nahrungsquelle immer mehr verschwindet. Dies erklärten die Freiheitlichen heute auf einer Pressekonferenz.
 
„In Deutschland gibt es deshalb immer mehr Bereitschaft dazu, diese ‚grünen Wüsten‘ in Blumenwiesen zu verwandeln. Dazu arbeiten verschiedene Institutionen zusammen und eigene Samenmischungen für dieses Vorhaben anzufertigen und den Gemeinden und auch privaten Personen zur Verfügung zu stellen. Dieses Konzept könnte Südtirol ohne Probleme übernehmen und hier beispielsweise die Laimburg, Imkerbund und der Gemeindeverband zusammenführen und zur Mitarbeit aufrufen. Neben einem wichtigen Vorteil für die Bienen wird das Land auch optisch verschönert, was dem Tourismus zugutekommt“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker.

„Man könnte diese öffentlichen Blumenwiesen dann auch als Bienenwiesen mit eigenem Logo kennzeichnen und so auf die Bienenfreundlichkeit Südtirols und die Wichtigkeit der Bienen für die Menschheit unterstreichen. Ein diesbezüglicher Beschlussantrag wurde schon im Oktober 2014 im Südtirol Landtag deponiert und wird in Kürze zur Debatte stehen“, erklären die Freiheitlichen.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen