"Glurns und Kurtinig wurden zurecht 'saniert'"

FH: “SVP soll von leidiger Frauenquote endlich Abschied nehmen”

Donnerstag, 24. September 2015 | 14:54 Uhr

Bozen – Heute tagte der erste Gesetzgebungsausschuss in Trient, bei welchem auch die beiden Regionalratsabgeordneten und Mitglieder des Ausschusses Walter Blaas und Sigmar Stocker dabei waren. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Frauenquote.

„Bei der heutigen Sitzung wurde ein Punkt zur Frauenquote diskutiert. Bekanntlich hatten die Gemeinden Kurtinig und Glurns diese bei der Erstellung des Ausschusses auch aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigt und legten Rekurs beim Verwaltungsgericht ein. Das Gericht hat die Frauenquote dann bis zu einer Hauptverhandlung ausgesetzt. Um dieser Hauptverhandlung zu entgehen, hat man heute die Gemeinden Kurtinig und Glurns saniert. Oder besser: Man hat die lächerliche Figur saniert, welche das Land Südtirol hier gemacht hat“, schreibt der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Aussendung.

„Auch wenn wir gegen Frauenquoten sind, so haben wir uns bei diesem Antrag zumindest der Stimme enthalten, weil wir die ‚Sanierung‘ von Kurtinig und Glurns als richtig empfinden. Durch die Quotengesetze der SVP haben Gemeinden und andere Institutionen nur mit Problemen zu kämpfen. Deshalb soll sich die SVP endlich von dieser leidigen Frauenquote verabschieden, damit sie nach nicht einmal einem Jahr nach den Gemeinderatswahlen nicht wieder an Sanierungsmaßnahmen arbeiten muss. Frauen brauchen keine Quoten, denn sie sind selbständig genug, wie man bei vielen starken Frauen sehen kann. Die Frauenquote bringt mehr Probleme als Ehre“, so Stocker abschließend.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen