Tamara Oberhofer verweist auf bisheriges Engagement der Blauen

Freiheitliche kämpfen für Erhalt der Geburtenabteilung in Sterzing

Donnerstag, 30. Juni 2016 | 10:48 Uhr

Bozen – Die Freiheitliche Landtagsabgeordnete Tamara Oberhofer zeigt sich in einer Pressemitteilung enttäuscht und verärgert über die angekündigte Schließung der Geburtenstation im Krankenhaus Sterzing und verweist auf den jahrelangen Einsatz der Freiheitlichen für den Erhalt der Geburtenabteilungen in den Kleinkrankenhäusern.

„Wir Freiheitlichen haben mit vielen Anfragen, Beschlussanträgen und Tagesordnungsanträgen die Geburtenstationen immer wieder zum Thema im Landtag gemacht. In vielen Pressemitteilungen und Pressekonferenzen haben wir die Bedeutung der Dienstleistung für die Bürger in der Peripherie hervorgehoben und haben wiederholt deren Erhalt gefordert“, hält Oberhofer fest.

„Ich möchte in diesem Zusammenhang die Gelegenheit nutzen, um ein weit verbreitetes Gerücht aus dem Weg zu räumen. Im Rahmen der Diskussion rund um die Schließung der Geburtenstationen ging es nie um finanzielle Einsparungen. In Wirklichkeit geht es um die Schwierigkeiten in der Umsetzung der von der EU eingeführten Arbeitszeitregelung, es geht um Ärztemangel und es geht um Haftungsangelegenheiten. Dies wurde nie klar vermittelt und dies möchte ich nachholen", erklärt die Landtagsabgeordnete.

„Wir Freiheitlichen werden weiterhin politischen Widerstand im Hinblick auf die geplante Schließung der Geburtenabteilung von Sterzing leisten, weil wir der Meinung sind, dass es der falsche Weg ist, die Peripherie auszuschlachten. Zudem muss das Engagement, welches das dortige Personal aufbringt, um die Dienste nach Vorschrift abdecken zu können, honoriert werden. Aus diesem Grund haben wir für das bevorstehende Omnibusgesetz im Juli erneut einen Tagesordnungsantrag zum Erhalt der Geburtenstation in Sterzing eingereicht“, gibt Oberhofer bekannt.

Von: ©luk

Bezirk: Bozen