„Anteil der Nicht-EU-Bürger schraubt Prozentsatz in die Höhe“

Freiheitliche zu 12,4 Prozent Jugendarbeitslosigkeit

Dienstag, 23. Juni 2015 | 13:30 Uhr

Bozen – „Die jüngsten Zahlen des Landesamtes für Statistik belegen eindrucksvoll, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Südtirol konstant hoch bleibt. Dieser Umstand ist dem hohen Anteil an Nicht-EU-Bürgern geschuldet“, erklären die Freiheitlichen in einer Aussendung.
 
„12,4 Prozent Jugendarbeitslosigkeit landesweit sind besorgniserregend; allerdings steckt hinter dieser Zahl auch eine andere Tatsache: Während der Prozentsatz bezogen auf die Landeshauptstadt Bozen 6,6 Prozent beträgt, beläuft er sich im restlichen Südtirol auf 3,9 Prozent. Von den Jugendlichen mit EU-Staatsbürgerschaft (einschließlich Italien) sind in Südtirol lediglich 3,3 Prozent arbeitslos, bei Nicht-EU-Bürgern beträgt die Arbeitslosigkeit hingegen 22,5 Prozent“, so die Freiheitlichen.

Das bestätige die Kritik der Freiheitlichen, dass auch in Südtirol nicht nur eine Einwanderung in den Arbeitsmarkt, sondern sehr häufig in erster Linie in die sozialen Netze stattfinde, heißt es in der Aussendung weiter
 
„Nur eine Zuwanderung nach Bedarf kann die Arbeitslosenquote wirklich senken. Bei den aktuellen Leistungen der finanziellen Sozialhilfe ist bei Zuwanderern der Anreiz zum Arbeiten mäßig ausgeprägt. Angesichts dieser Statistik muss die Frage erlaubt sein, ob wir wirklich alle brauchen, die ins Land kommen und ob diese tatsächlich die große Bereicherung sind, von der bestimmte Kreise gerne reden. Wenn so viele ausländische Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren keine Arbeit haben, kann man sich leicht ausmalen, dass sie anderen Beschäftigungen nachgehen. Kann so Integration gelingen? Wohl kaum“, stellt der freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag, Pius Leitner, in einer Stellungnahme zur jüngsten ASTAT-Statistik fest.

Von: ©mk