Tipps der Gemeinde

Gemeinsam gegen die Tigermücke in Meran

Donnerstag, 07. Juli 2016 | 11:51 Uhr

Meran – Auch in Meran ist die Anzahl der erhobenen Tigemückeneier gestiegen. Dies bestätigte das biologische Landeslabor: In sieben von den insgesamt zehn im Stadtgebiet aufgestellten Eiablagefallen wurden Larven nachgewiesen. Was muss man beachten, um das Problem Tigermücke zu Hause und in der unmittelbaren Nachbarschaft zu vermeiden?

Bei den derzeit herrschenden Temperaturen fühlt sich die anpassungsfähige Tigermücke in Südtirol sprichwörtlich wie zu Hause, besonders in den größeren und kleineren Siedlungsräumen, in denen ausreichend Wasseransammlungen vorhanden sind. "Extrem wichtig sind deshalb nicht nur die Maßnahmen der öffentlichen Hand, aber auch die Mithilfe und Zusammenarbeit der Bürger", so Umweltstadträtin Madeleine Rohrer. Egal ob es sich um einen Balkon, Innenhof, Garten, Acker, Friedhof oder Park handelt, von April bis Oktober gilt: im Freien unbedingt stehendes Wasser vermeiden!

Einige nützliche Ratschläge und Hinweise:

– Blumenuntersetzer eliminieren oder regelmäßig entleeren;
– Gießkannen und Eimer ausleeren und mit der Öffnung nach unten aufbewahren;
Vogeltränken und Futternäpfe häufig entleeren;
– Aufblasbare Schwimmbecken und Plastikspielzeug nicht Garten herumliegen lassen (können sich mit Regenwasser füllen);
-Alte Flaschen, Dosen, Gläser, Plastiksäcke ordnungsgemäß entsorgen (können sich mit Regenwasser füllen);
-Regenwassertonnen regelmäßig (mindestens wöchentlich) ausleeren, hermetisch verschließen oder mit einem feinmaschigen Netz (Mückennetz) abdecken;
-Autoreifen nicht unter freiem Himmel lagern;
-Regenrinnen und Gullys regelmäßig reinigen, damit das Regenwasser ungehindert abfließen kann;
– Nach einem Regenguss Wasseransammlungen auf Abdeckplanen entfernen;
– Am Friedhof: Wasser in Vasen und Weihwassergefäßen regelmäßig (zweimal wöchentlich) entleeren und erneuern (als Alternative kann man larvizid-haltiges Wasser verwenden).

Weiterführende Informationen zum Thema Tigermücke finden sich auf den Webseiten der Landesumweltagentur unter www.provinz.bz.it/tigermuecke.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen