Derzeit befinden sie sich wieder auf freiem Fuß

Gerichtlicher Vergleich für gescheiterte Goldräuber

Donnerstag, 16. April 2015 | 08:59 Uhr

Bozen – Die vier Bulgaren, die vor rund einem Monat versucht hatten, auf der Brennerautobahn einen Goldschmuckhändler zu überfallen, haben laut Medienberichten vor Gericht einen Vergleich abgeschlossen. Während Milena Steppic einen Monat lang im Gefängnis von Trient einsaß, waren ihre Komplizen Denis Hudorovich, Patrizio Hodorovich und Daniel Deregna in Bozen hinter Gittern.

Im Rahmen des Vergleichs wurden die vier am Bozner Landesgericht wegen versuchten Diebstahls und Widerstands gegen die Staatsgewalt zu einem Jahr und acht Monaten Haft verurteilt, befinden sich derzeit aber wieder auf freiem Fuß. Wie berichtet, hat sich der Vorfall selbst heuer am 17. März zugetragen.

Ein polnischer Schmuckgroßhändler, der von in Vicenza mit drei Kilo Goldschmuck im Wert von rund 100.000 Euro in Richtung Norden unterwegs war, wurden auf der A22 von zwei Autos verfolgt, die versuchten, ihn zum Anhalten zu zwingen.

Glücklicherweise konnte er entkommen und alarmierte die Polizei, die die mutmaßlichen Täter schnappen konnte.

Bis die Strafe rechtskräftig wird, befinden sich die vier auf freiem Fuß, müssen sich allerdings an die Auflage halten, sich täglich bei den Ordnungshütern zu melden.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen