Schwerpunkt lag auf Kontakt mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Gesundheitsbezirk Bozen unter der Lupe

Mittwoch, 15. Juli 2015 | 17:35 Uhr

Bozen – Teil drei der Sabes-Rundreise führte in den Gesundheitsbezirk Bozen. Um 8.00 Uhr klopften Generaldirektor Thomas Schael und Ressortdirektor Michael Mayr im Sprengelsitz Unterland an die Türen. Außerdem standen an diesem Tag zwei weitere Sprengel, zwei Gemeinschaftspraxen, das Krankenhaus Bozen und das Rehazentrum in der Fagenstraße auf dem Programm.

Am dritten Tag der gemeinsamen Rundreise durch die Gesundheitsbezirke und Gesundheitssprengel Südtirols besuchten der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Dr. Thomas Schael und der neue Ressortdirektor Dr. Michael Mayr den Gesundheitsbezirk Bozen. Besonderen Schwerpunkt legten sie dabei auf die Kontakte mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Nach dem Sprengel Unterland ging es weiter in den Sprengel Leifers-Branzoll-Pfatten, das Krankenhaus Bozen und den Sprengel Gries/Quirein in Bozen.

Unterwegs fanden Generaldirektor und Ressortdirektor auch Zeit für den Besuch von zwei Gemeinschaftspraxen, eine in Leifers, eine in Bozen. „Die Gemeinschaftspraxen sind ein interessantes Modell, ein Beispiel, wie die Versorgung vor Ort gestärkt werden kann“, so Generaldirektor Schael. In Gemeinschaftspraxen arbeiten mehrere Allgemeinmediziner zusammen, auch mit Kinder- und Fachärzten. Dadurch können längere Öffnungszeiten und ein viel umfangreicheres Angebot für die Bürgerinnen und Bürger garantiert werden.

„Im Rahmen der Gesundheitsreform wurde entschieden, diese Modelle weiterzuentwickeln“, so Schael. „Offensichtlich wird, dass die Informatisierung noch weiter vorangetrieben werden muss. Nur damit können wir ein möglichst vollständiges Portfolio für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erarbeiten. Der öffentliche Gesundheitsdienst muss die epidemiologische Situation kennen, um den Bedarf zu bestimmen und effektiv und effizient arbeiten zu können.“

Auch beim Rundgang durch das Krankenhaus Bozen wurde Dr. Schael in dieser Sichtweise bestätigt: Schael und Mayr besuchten die Erste Hilfe und die Abteilungen Innere Medizin, Orthopädie und Psychiatrie.

Ressortdirektor Michael Mayr war vor allem von der sozio-sanitären Integration in den Sprengeln sehr angetan: „Ich sehe hier eine der Stärken für Südtirol. Mit der Einrichtung von Infopoints für den Bereich Pflege machen wir einen weiteren Schritt, um den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden. Die Vorbereitungen dazu kann man schon sehen.“

Von: ©ka