Nachbesserungen werden ausgearbeitet

GIS: “Bei Befreiungen wäre Luft nach oben”

Donnerstag, 30. April 2015 | 12:14 Uhr

Bozen – Landeshauptmann Arno Kompatscher glaubt, dass bei der Befreiung von der Immobiliensteuer GIS noch Luft nach oben ist. Doch die Gemeinden wollen auf diesem Ohr nicht so recht hören.

Fest steht jedoch, dass ein Paket mit Nachbesserungen geschnürt werden soll. Diese sollen mit 2016 greifen, berichtet das Tagblatt Dolomiten.

Die Einnahmen aus der Gis fließen an die jeweiligen Gemeinden. Als Erfolg gilt, dass sie seit einem Jahr vom Land statt von Rom festgelegt wird. Doch nicht alles ist Gold, was glänzt: Das Ziel war es nämlich, Erstwohnungen zu befreien. Dies wurde aber nicht völlig erreicht, obwohl das Land zehn Millionen Euro extra dafür locker gemacht hat.

Laut dem Landeshauptmann seien damit aber nicht alle Gemeinden kohärent umgegangen. Es gebe noch Luft nach oben. Bis Juni soll nun eine Arbeitsgruppe ein Paket ausarbeiten, das mit 2016 greift.

Gemeinden-Präsident Andreas Schatzer glaubt hingegen nicht, dass in allen Gemeinden Spielraum vorhanden ist. Neue Steuererleichterungen seien gut abzuwägen. „Entweder das Land lege etwas drauf oder Gemeinden blieben auf Mindereinnahmen sitzen. Wir haben finanziell aber genauso eingebüßt wie das Land“, so Schatzer gegenüber den „Dolomiten“.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen