Kritik an Benko-Projekt

Grüne Bozen: “Weiterhin mit voller Kraft für unsere Stadt”

Sonntag, 21. Juni 2015 | 16:28 Uhr

Bozen – Eine Politik der guten Vorschläge und konkreten Schritte. Mit dieser Motivation und klaren, kohärenten Forderungen haben die Grünen in Bozen die Wahlkampagne und die Koalitionsverhandlungen geführt. Auch in der Opposition bleibe das Wohl der Bürgerinnen und Bürger die wichtigste Antriebskraft und das Ziel, erklären die Bozner Grünen in einer Aussendung. „Wenn die Politik Glaubwürdigkeit zurückgewinnen und die sinkende Wahlbeteiligung bekämpfen will, muss sie lernen, sich klar auszudrücken und kohärent zu verhalten“, so Cecilia Stefanelli, Bürgermeisterkandidatin und jetzige Gemeinderätin. Zusammen mit ihrem Gemeinderatskollegen Tobias Planer werde sie gemeinsam mit den sechs Stadtviertelräten, des gesamten grünen Teams in Bozen und vielen Engagierten für grüne Themen arbeiten.

Vorderste Anliegen seien: „Inklusion, Teilhabe und Sicherheit, kulturelle Begegnung und Jugend, öffentliches Interesse für die Umwelt, die Stadtentwicklung, die Lebensqualität sowie die Forderung nach mehr Gewicht für die Landeshauptstadt.“

Besonders gelte zurzeit das Bemühen der Grünen jedoch weiter dem „Benko-Projekt“, das der Stadt seit zwei Jahren und insbesondere seit einigen Wochen ein Wechselbad der Gefühle – und einen wirklichen Stillstand – beschere, fahrend die Grünen fort. „Die Anwendung des Art. 55 quinquies (Absatz 7 L.G. 13/97) könnte Bozen dieses Projekt bescheren, welches in sozialer, ökologischer, verkehrstechnischer und stadtplanerischer Hinsicht verheerend ist. Auch auf Landesebene werden unsere Landtagsabgeordneten weiterhin für die Abschaffung dieses Artikels kämpfen. Am Montag, 22. Juni findet die öffentliche Vorstellung des Benko-Projektes statt (EURAC, 18.00 Uhr), wo die Boznerinnen und Bozner die Gelegenheit haben, auch selbst Fragen zu stellen“, erklären die Grünen abschließend.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen