Kritik an Zugstrecke im Unterland

“Höhere Tarife, aber immer noch lange Fahrplanlücke”

Donnerstag, 03. September 2015 | 18:09 Uhr

Auer – Die Bezirksgruppe Unterland/Überetsch der Süd-Tiroler Freiheit bemängelt, dass die lange Fahrplanlücke zwischen Bozen und dem Unterland immer noch bestehe. Zwar seien mit Dienstag die Tarife im öffentlichen Nahverkehr angehoben worden, eine Verbesserung der Zugverbindungen im südlichen Landesteil lasse aber nach wie vor auf sich warten. „Vom vielbeschworenen Halbstundentakt kann im Unterland nach wie vor keine Rede sein“, kritisiert Stefan Zelger von der Bezirksgruppe der Süd-Tiroler Freiheit. Diese fordert die Landesregierung dazu auf endlich zu handeln.

Von 9.06 Uhr bis 11.36 Uhr sei eine Fahrt von Bozen in den Unterlandler „Hauptbahnhof“ Auer nicht möglich. Wer vom Unterland kommend in die Hauptstadt möchte, sehe sich ebenfalls mit einem Loch von zwei bis zweieinhalb Stunden konfrontiert, so die Bewegung.

„Für Einheimische wie für Touristen ist es am Vormittag nicht möglich, mit dem Zug in die Hauptstadt Bozen oder darüber hinaus zu kommen“, gibt Zelger zu bedenken. Werner Thaler, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit im Unterland und Überetsch ergänzt: „Das Unterland wird einmal mehr stiefmütterlich behandelt. Die Preise steigen zwar, die Verbindungen sind aber nach wie vor schlecht!“

Die Bezirksgruppe Unterland/Überetsch der Süd-Tiroler Freiheit fordert die Landesregierung deshalb erneut dazu auf, den Halbstundentakt endlich auch im Unterland einzuführen.

Von: ©lpa

Bezirk: Überetsch/Unterland