AGJD: "Es besteht ein dringender Handlungsbedarf"

“Investitionsstau in der Jugendarbeit”

Dienstag, 23. Juni 2015 | 14:55 Uhr

Bozen – Der Investitionsstau in der Jugendarbeit war Thema der Vorstandssitzung der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD). „Das Haushaltskapitel Investitionen wurde in den letzten Jahren ständig reduziert – nun steht ein Bedarf von rund sieben Millionen Euro einem vorhandenem Budget von 260.000 Euro gegenüber.“

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste unterstreicht ganz klar die Wichtigkeit, in die Jugendarbeit zu investieren „und dazu gehören eben auch notwenige Infrastrukturen.“ „Jedoch wurde in den letzten Jahren das Haushaltskapital der Jugendarbeit für Investitionen ständig gekürzt. Dies hat zur Folge, dass sich beim zuständigen Amt Ansuchen häufen, die von kleineren Investitionen, auch in Folge von neuen gesetzlichen Bestimmungen, bis hin zu größeren Beträgen für dringende Restaurierungsarbeiten oder Neubauten reichen. Insgesamt wären rund sieben Millionen Euro nötig um alle erforderlichen Investitionen aufzufangen“, so die AGJD.

Der Vorstand der AGJD fordert die Südtiroler Landesregierung auf, einen außerordentlichen Beitrag für die Investitionen in der Jugendarbeit vorzusehen. Markus Eccli, der Vorsitzende der AGJD, weist auf die Wichtigkeit der Jugendarbeit für die Gesellschaft hin und dass dazu geeignete Infrastrukturen notwendig sind. „Es ist an der Zeit das diesbezüglich reagiert wird. Ziel muss es sein, den sich in den letzten Jahren angehäuften Investitionsstau abzubauen, mit einem einmaligen Beitrag könnte das gelingen.“ 

Landesrat Philipp Achammer habe bereits öfters seine Unterstützung zugesagt – dadurch würde auch ein klares Zeichen für die Bedeutung der Jugendarbeit im gesellschaftlichen Kontext gesetzt werden.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen