„Mehr Bürgernähe“

JG für mehr Zuständigkeiten an die Gemeinden

Montag, 27. April 2015 | 11:48 Uhr

Bozen – Die Junge Generation der Südtiroler Volkspartei ist überzeugt, dass einige Aufgaben, welche zurzeit auf Landesebene verwaltet werden, viel besser von den politischen Vertretern auf Ortsebene entschieden werden könnten. „Ziel muss es immer sein, die Politik und Verwaltung so bürgernah wie möglich zu gestalten. Ortsspezifische Anliegen können von Beamten vor Ort mit besserem lokalen Wissen sicherlich effizienter bearbeiten werden“, bekräftigt der Vorsitzende der Jungen Generation René Tumler.

Die Gemeinde sei der politische Ort, welcher den Bürgern am nächsten stehe. Jeder Bürger und jede Bürgerin trete mit den Zuständigkeiten der Gemeinde in Kontakt, so die Junge Generation. Entscheidungen sollen so nah wie möglich am Bürger und im Einvernehmen mit diesen getroffen werden, sie müssen für die Betroffenen nachvollziehbar sein. „Oft wird zu bedenken gegeben, dass bei Entscheidungen vor Ort die Objektivität leiden könnte. Dem kann man jedoch entgegenhalten, dass die Vertreter vor Ort noch einen viel näheren Bezug zu den einzelnen Bürgern haben und für ihre Entscheidungen gerade stehen müssen,“ so René Tumler.
 
Die Jugendorganisation macht sich für nachstehende Maßnahmen stark: „Zuständigkeiten, welche besser auf Gemeindeebene geregelt werden können, sollten an diese übertragen werden. Außerdem sollte man Kooperationen zwischen Gemeinden schaffen, um die Effizienz zu steigern und einen bürgernahen Dienst zu verrichten – und man könnte Synergien nutzen, um den Dienst am Bürger zu gewährleisten. Außerdem sollte es einen Dialog zwischen Landesverwaltung, Gemeindenverband und Gemeinden geben und das Konnexitätsprinzip sollte eingehalten werden“.
 
Die Junge Generation spricht sich dafür aus, dass mehr Kompetenzen an die Gemeinden übergeben werden. „Für mehr Effizienz und mehr Bürgernähe!“, betont Tumler.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen