Pressekonferenz der Freiheitlichen

Kontrollen von konventionierten Wohnungen – ein Dauerthema

Montag, 13. Juli 2015 | 13:22 Uhr

Bozen – Seit geraumer Zeit stand der Wunsch im Raum, die konventionierten Wohnungen in Südtirol einer Kontrolle zu unterwerfen. Mit der Vereinbarung gemäß Art. 62-ter, Abs. 5, LG. Nr. 13/98 können diese nun auf Kosten des Landes und der Gemeinden überprüft werden. Die Agentur für Wohnbauaufsicht hat mit 34 Gemeinden entsprechende Grundsatzgespräche über die Wahrnehmung der Aufgaben gemäß den einschlägigen Vereinbarungen getroffen und bereits in 17 Gemeinden hat die Agentur Rechtspositionen des konventionierten Wohnbaus überprüft und ein entsprechendes Risikoprofil erstellt. Dies erklärten die Freiheitlichen heute auf einer Pressekonferenz.

Bei den Gemeinden Sexten und Welschnofen wurde eine große Risikobewertung abgegeben. In Sexten wurden bei 40,4 Prozent der konventionierten Wohnungen, die einer dokumentarisch gestützten Prüfung unterzogen wurden, fragliche Voraussetzungen festgehalten. Bei insgesamt 99 konventionierten Wohnungen in der Gemeinde betrifft dies 40 und damit fällt die Gemeinde in die große Risikobewertung. Auffallend sind weiters die Gemeinden wie Rodeneck (28,2 Prozent), Hafling (27,6 Prozent) oder Ritten (19,6 Prozent).

Beim wesentlichen Großteil der bisher überprüften Gemeinden wurde eine niedrige bis mittlere Risikobewertung abgegeben. Im Schnitt sind bei 13,7 Prozent der konventionierten Wohnungen fragliche Voraussetzungen festgemacht worden.

In den Gemeinden Sexten, St. Ulrich und Olang werden derzeit vertiefte Einzelprüfungen in einem offiziellen Prüfverfahren durchgeführt. Die Ergebnisse sollen in Kürze vorliegen.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen