Letzte Anhörung mit Leitern der ESF-Ämter Molon und Spadon

Landtag: ESF-Ausschuss bereitet Abschlussbericht vor

Donnerstag, 30. April 2015 | 13:34 Uhr

Bozen – 17 von 200 Gesuchen um Förderung durch den Europäischen Sozialfonds, die derzeit blockiert sind, werden voraussichtlich nicht zugelassen. Dies ging aus der heutigen Anhörung von Graziano Molon, Direktor der Abteilung Europa, und Claudio Spadon, Leiter des ESF-Verwaltungsbüros, vor dem Untersuchungsausschuss des Landtags hervor, wie Ausschussvorsitzende Elena Artioli und ihr Stellvertreter Albert Wurzer berichten. Es sind noch weitere 400 Gesuche aufzuarbeiten, aber um dies in angemessener Zeit zu bewältigen, bräuchte es die Hilfe von Rechtsexperten, die Erfahrung mit den EU-Verfahren haben. Diese Hilfe erhofft man sich nun von der Formez, die im Auftrag der Regierung die öffentlichen Ämter bei einer Reihe von Diensten unterstützt und die Erfahrung in EU-Angelegenheiten hat.
Wie Molon und Spadon weiters berichteten, sind inzwischen die nötigen Kontakte mit Rom und Brüssel wieder aufgenommen worden. Die 17 Projekte, für die eine ESF-Förderung unwahrscheinlich erscheint, hofft man mit einem jüngst verabschiedeten Landesgesetz unterstützen zu können.

Anschließend hat der Ausschuss einen Entwurf des Abschlussberichts erörtert. Da aber noch nicht alle Ausschussmitglieder ihr Resümee zu den Arbeiten fertiggestellt haben, wurden zwei weitere Sitzungen anberaumt, und zwar für den 27. (nachmittags) und 28. Mai. „Unser Ziel ist es, dass der Bericht in der Landtagssitzung vom Juli vorliegt", kündigt Artioli an.

Von: ©lt

Bezirk: Bozen