Karl-Wolf-Straße ist eine der längsten Lindenalleen Europas

Meran: 37 Linden müssen gefällt werden

Donnerstag, 07. Juli 2016 | 12:03 Uhr

Meran – "Die Schadsymptome sind nicht zu übersehen. Es handelt sich hierbei um Bäume, die am Ende ihres Lebenszyklus sind. Es wäre sinnlos zu versuchen, diese mit aufwendigen und teuren Eingriffen noch am Leben zu halten", erklärte die Meraner Stadtgärtnerei-Direktorin Anni Schwarz.

Die 1,4 km lange Karl-Wolf-Straße – die Meraner Allee par excellence und gleichzeitig auch eine der längsten Lindenalleen Europas – muss saniert werden. Aus Sicherheitsgründen müssen nämlich 37 von den insgesamt 306 vorhandenen Linden gefällt werden, es müssen also insgesamt knapp über zehn Prozent der bestehenden Linden mit Jungbäumen ausgetauscht werden. Die Arbeiten werden am 20. Juli beginnen und von einer Fachfirma durchgeführt. Eine notwendige Maßnahme, die aber nicht mehr aufgeschoben werden kann. "Es handelt sich dabei um Bäume verschiedener Größe, deren Stabilität leider nicht mehr gegeben ist", erklärte heute im Rahmen einer Pressekonferenz vor Ort Stadtgärtnerei-Direktorin Anni Schwarz. "Die Schadsymptome sind nicht zu übersehen. Diese Bäume sind am Ende ihres Lebenszyklus. Es wäre sinnlos zu versuchen, ihre Existenz durch aufwendige und teure Eingriffe zu verlängern. Unsere Aufgabe ist es, eine gesunde und vitale Allee auch für die nächsten Generationen zu erhalten".

"Die gefällten Bäume werden durch jüngere ersetzt. Die Linden der Karl-Wolf-Straße werden noch in den Sommermonaten zurückgeschnitten, wobei die Kronen leicht reduziert und die dürren Äste entfernt werden müssen", sagte Lidia Martellato.

Von: ©mk

Bezirk: Burggrafenamt