Pöder besorgt

Meran/Bozen: “Weiterer Linksruck der SVP steht bevor”

Montag, 15. Juni 2015 | 12:30 Uhr

Bozen – Durch die Koalitionsverhandlungen der SVP in den beiden größten Städten Südtirols, in Bozen und Meran, wird Südtirols Regierungspolitik nach Ansicht des Landtagsabgeordneten Andreas Pöder (BürgerUnion) insgesamt weiter nach links verschoben.

"In Bozen und Meran lebt rund ein Drittel der Südtiroler Gesamtbevölkerung, die SVP lässt sich sowohl durch die Verhandlungen mit den Grünen in Meran als auch durch die bevorstehende Einbindung der extremen Linken in die Bozner Stadtregierung weiter in die linke politische Ecke ziehen", so der Abgeordnete.

"Kinderorientierte Familienpolitik, Unterstützung der Leistungsträger und Fleißigen, politische Bodenständigkeit und Schutz der deutschen und ladinischen Volksgruppen sowie Sicherheitspolitik werden in der Mehrheitspartei Südtirols weiterhin zurückgedrängt. Die linke Orientierung hat durch Landeshauptmann Arno Kompatscher und SVP-Obmann Philipp Achammer in die SVP Einzug gehalten und wird durch die Bindung an den Partito Democratico sowie jetzt durch die Koaltionsverhandlungen in den beiden größten Städten Südtirols verstärkt", so Pöder weiter.

"Auch in Südtirol sind durch die zunehmende Links-Ausrichtung der SVP politische Inhalte wie Fremdbetreuung der Kinder, Förderung der Zuwanderung, Unterstützung der Faulen statt der Fleißigen, Meinungsregeln, Klientelismus und Bevormundung sowie der Aufbau von neuen Regeln und neuer Bürokratie auf dem Vormarsch. Auch die Wertschätzung und Unterstützung traditioneller Vereine und Verbände sowie des historischen Kulturgutes wird zunehmend zurückgedrängt", so der Abgeordnete der BürgerUnion.

"Die Ausrichtung der SVP in Bozen und Meran Richtung links ist eine Fortsetzung dessen, was mit der Bindung an den Partito Democratico auf staatlicher Ebene begonnen hat", heißt es abschließend.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen