Ampelanlage geplant

Metrobus: Arbeiten für zweite Bushaltestelle Untere Gand starten

Mittwoch, 16. September 2015 | 13:55 Uhr

Eppan – In Kürze werden die ersten Arbeiten für den Bau der talseitigen Bushaltestelle bei der Unteren Gand in St. Michael/Eppan unter der Regie des Straßendiensts des Landes beginnen. „Die Bushaltestelle soll künftig auch von Gelenkbussen anfahrbar sein“, sagt LR Florian Mussner. Damit der Metrobus Vorrang vor anderen Fahrzeugen hat, ist eine Ampelanlage geplant, die den Verkehr an der Kreuzung regelt.

Die bergseitige Bushaltestelle an der Unteren Gand und die Gehwegverbindung zwischen der Wohnbauzone und dem dortigen Einkaufszentrum wurden bereits im Frühling dieses Jahres in einem ersten Baulos fertig gestellt. „Wir wollen in Kürze auch mit den Arbeiten für das zweite Baulos und somit mit dem Bau der talseitigen Haltestelle und der Gestaltung der bergseitigen Haltestelle starten", sagt Mobilitätslandesrat Florian Mussner.

Die bestehende Bushaltestelle im Bereich der Kreuzung der Staatsstraße auf den Mendelpass mit dem Lamprechtweg in der Gemeinde Eppan sollen dahingehend ausgebaut werden, dass sie im Rahmen des Konzepts zu den Metrobussen in Zukunft auch von Gelenkbussen angefahren werden kann.

Um den nötigen Platz zu schaffen, werden die neue Busbucht sowie die Ein- und Ausfahrtskeile im Verhältnis zur bestehenden Bushaltestelle etwas nach Süden verschoben. Um den Metrobus gegenüber dem normalen Straßenverkehr absolute Priorität einzuräumen, wird die Installation einer Ampelanlage vorgesehen, welche den gesamten Kreuzungsbereich steuert. „Der Metrobus zwischen Bozen und Kaltern ist als umfassendes Mobilitätskonzept zu verstehen, zu dem Busse mit großer Kapazität, aber auch eine Anpassung der Verkehrs-Infrastruktur gehören, immer mit dem Ziel Vorfahrt für den öffentlichen Personenverkehr zu schaffen", unterstreicht Mussner.

Die Arbeiten für die für zweite Bushaltestelle Untere Gand beginnen Ende Oktober. Die Bauzeit ist mit 120 Tagen veranschlagt. Übernehmen wird die Arbeiten die Firma DeCo Bau aus Bozen, die als Sieger aus der entsprechenden Ausschreibung hervorgegangen ist. Die Baukosten belaufen sich auf rund 650.000 Euro.  Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens im betroffenen Bereich der Staatsstraße auf den Mendelpass und der notwendigen Einbahnregelung kann es während der Arbeiten zu Verkehrseinschränkungen kommen.

Von: ©lpa

Bezirk: Überetsch/Unterland