Im Etschtal und Überetsch sanken die Temperaturen gefährlich tief

Nächtlicher Frostalarm: Bauern müssen aus den Federn

Dienstag, 07. April 2015 | 10:27 Uhr

Bozen – Genau über Ostern zog eine Kältewelle übers Land. Wegen der Frostgefahr für die Blütenknospen der Apfelbäume hatten die Landwirte im Etschtal, Burggrafenamt und Überetsch in der Nacht auf Ostermontag alle Hände voll zu tun.

Sie wurden wegen der niedrigen Temperaturen von der Alarmsirene geweckt und mussten mit der Frostschutzbewässerung der Plantagen die künftige Apfelernte schützen.

Zwischen Terlan und Frangart liegt dann wegen des schwefelhaltigen Grundwassers immer ein Geruch nach faulen Eiern in der Luft. Dieser sei aber unbedenklich, so der Beratungsring für Obst und Weinbau. 

In der kommenden Nacht ist vom Vinschgau bis Salurn erneut Frost möglich. Da der Wetterausblick für die darauffolgenden Tage etwas freundlicher ist, dürfte die Obstblüte, die erst noch voll einsetzt, nicht mehr durch nächtlichen Frost gefährdet sein, berichtet die Tageszeitung Alto Adige.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen, Burggrafenamt, Überetsch/Unterland